fanstoryvonlore

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Einsame Insel

Hi wir sind Chrissy, Stefie und Lore, (das bin ich). Wir haben vor kurzem
die Zusage bekommen auf einem Schiff, das über den Atlantik fahren sollte,
zu kellnern und unser Taschengeld aufzubessern. Wir freuten uns riesig, es
war ein riesiges, edles Schiff. Wir drei staunten nicht schlecht, als wir
vor ihm standen. Stefie: Boah geil, hier als Gast mitzufahren hätte ich mir
nie leisten können!!! Ich will gar nicht wissen wie viel das kostet hier
mitzureisen. Ich: Ja, und seht euch die vielen süßen Typen an. Chrissy: na
ja meinst du echt, das die mit so normal sterblichen wirklich was zu tun
haben wollen, außer na ihr wisst schon. Ich: nu denk doch nich am Anfang
gleich so negativ. Chrissy: Ich denk gar nich negativ, du denkst zu positiv.
Ich: Bitte? Stefie: Hört jetzt auf, das ihr zwei immer streiten müsst.
Beide: tun wir doch gar nicht! Wir wurden von einem Herrn im Anzug begrüßt,
er zeigte uns unsere Zimmer, jeder hatte eins alleine und brachte uns zu
unserem Chef, der uns in die Arbeit einwies. Chef: So ihr wisst ja jetzt was
ihr zu tun habt, wenn es noch fragen gibt, dann wisst ihr wo ihr mich
findet. Ihr werdet zwischendurch auch mal frei haben und dürft alles umsonst
nutzen. Alle jubelten los. Ihr habt jetzt genau 2h bis es los geht. Also bis
nachher. Chrissy: wow wir dürfen alles umsonst nutzen. Stefie: seht euch nur
mal unsere Klamotten an, ich will nich wissen wie viel die gekostet haben,
zumal dürfen wir die behalten. Ich: und unsere Zimmer, ich will echt mal
wissen wie die der Gäste aussehen, unsere sind schon wie Luxuszimmer!
Chrissy: hier will ich für immer bleiben. Wir tratschten noch ne weile,
gingen dann in unsere Zimmer, bis die Arbeit losgeht. Wir hatten total,
schöne Kleider an, kurz, mit Rücken frei, wir trugen auch keine Schürzen.
Wir fingen also an, war ja auch nich so schwer, fragen was sie haben wollen
und dann bringen, keine Berechnungen, nichts. Zumal sind wir nur für die
Getränke zuständig. Es wurde zum Glück auch so eingerichtet, das wir drei
gleichzeitig Dienst und frei hatten. Alles lief easy die ersten paar Tage
und die Jungs machten uns Komplimente .Ich: siehst du Chrissy, die Jungs
sind doch nett. Chrissy: ja, ja du hattest Recht. Stefie: fangt ihr schon
wieder an, geht lieber an die Arbeit. Ich ging also an einen Tisch, wo drei
süße Typen und noch ein anderer Mann saßen. Ich: Guten Tag, darf ich ihnen
etwas bringen? Der Mann bestellte sich einen Kaffee und die Jungs fingen,
anstatt was zu bestellen an Komplimente zu machen, das war mir übelstig
peinlich. Das schlimme war, das die auch noch süß waren. Der Mann: Jungs
hört auf zu flirten, die Kleine muss ihre Arbeit machen. Ich dachte mir: Die
Kleine, was bildet der sich ein? Der Mann trank auf einmal seinen heißen
Kaffee in einem Zug aus und verabschiedete sich von den drei Jungs. Sie
bestellten sich dann doch noch etwas. Ich brachte ihnen die Getränke, als
Stefie auf mich zu kam. Stefie: Herr Wagner (unser Chef) hat gesagt, wir
brauchen bloß noch den Gast fertig machen, den man angefangen hat zu
bedienen, dann haben wir 3 Tage frei. Der eine der Jungs meinte dann: cool,
dann habt ihr zwei hübschen doch bestimmt Lust mit uns den Tag zu
verbringen! Chrissy kam wie vom Affen gebissen angelaufen: Mädels habt ihr
schon gehört? Wir haben drei Tage frei!! Sie hüpfte die ganze Zeit durch die
Gegend. Dann sagte der Typ wieder: Toll jetzt sind die Pärchen ja komplett.
Chrissy wurde knall rot, weil ihr das hüpfen vor den drein peinlich war und
Stefie musste bei dem Anblick laut los feiern. Als sie sich beruhigt hatte
sagte sie: ok wir sind gleich wieder da. Wir gaben unsere Tabletts ab und
gingen wieder Richtung Jungs, wir tuschelten die ganze Zeit. Die Jungs zogen
uns aus den Raum an den Pool. Ich heiße Dan, fing der eine an und die beiden
heißen Radu und Arsenie und wie heißt ihr. Wir antworteten dummerweise
gleichzeitig, die Jungs verstanden kein Wort und mussten lachen. Uns war das
wieder mal peinlich. Wir stellten uns danach nach einander vor. Arsi: habt
ihr Lust schwimmen zu gehen, das ist soo warm, die Jungs zogen sich aus, sie
hatten Badesachen unter. Chrissy, Stefie und ich saßen mit offenen Mund da.
Dan kam zu mir: Was ist soll ich dir helfen? Er wollte gerade mein Kleid
hochziehen. Ich: wag es ja nich!!!! Chrissy und Stefie fingen wieder an zu
feiern. Ich saß da mit hoch rotem Kopf. Dan: was ist denn? Ich: ich habe
keine Badeklamotten unter. Dan: Oh. Er grinste sich einen und die anderen
beiden Jungs auch. Stefie zog mich hoch, los kommt lasst uns was anderes
anziehen. Die beiden machten sich die ganze Zeit lustig über mich.
In der Zwischenzeit die Jungs. Radu: meinst du sie hätte dir eine geklebt,
wenn du ihr das Kleid hochgezogen hättest? Dan: bestimmt, sie hat mich
jedenfalls so angesehen. Ich glaube nicht, das sie sich so etwas gefallen
lässt. Arsi: Die drei sind süß!! Die drei grinsten sich an.
Ich zu Chrissy und Stefie: Was bildet der sich ein? Will mir einfach mein
Kleid hochziehen, kennt der keine Mannieren? Ich war richtig sauer. Stefie:
nun sei nich böse, es war doch bloß ne dumme Anmache.
Chrissy: außerdem sind die total süß!!! Wir gingen also in Badesachen und
Handtücher zurück. Wir legten sie auf ein paar Liegen und bevor wir wussten
was geschah lagen wir auch schon im Pool. Die drei fanden das ziemlich
witzig. Wir packten ihre Füße und zogen sie hinterher. Chrissy musste so
lange über die Gesichter der drei lachen, das Arsi sie untertauchte. Er
bekam sofort von Radu ärger, der sie dann im Arm festhielt. Arsi sah aus wie
ein begossener Pudel. Dan: machte sich über ihn lustig. Stefie kam auf die
Idee Wasserball zu spielen, wir spielten so ungefähr 4h. Wir waren drei
Mannschaften. Radu und Chrissy, Dan und ich und Arsi und Stefie. Die Jungs
ließen es sich nich nehmen, ständig mit uns zu flirten. Als der Ball mal im
Aus war und Arsi ihn holte. Nahm Dan mich in den Arm und hob mich hoch, ich
war immer noch ein bisschen sauer auf ihn und bespritzte ihn mit ner riesen
Ladung Wasser. Alle lachten über ihn, er sah mich ganz komisch an. Wir saßen
dann noch so in unseren Liegen und Dan fragte Chrissy : Meinst du, sie ist
noch böse auf mich? Chrissy: ja ein bisschen, aber das verfliegt wieder mach
dir keine Sorgen. Radu: habt ihr Lust morgen mit uns an Land zu kommen?
Stefie: ja, wo solls denn hingehen. Radu: auf eine unbewohnte Insel. Mich
interessierte das alles nich, ich war heut nich gut drauf. So um zwölf
verabschiedeten wir uns. Arsi: also abgemacht morgen um 11uhr am Ausgang?
Stefie: ja, versprochen. Dan zu mir: Kommst du auch mit? Ich sagte:
vielleicht, und drehte mich um und ging. Vor unseren Zimmern Stefie: nun sei
doch nich so gemein zu ihm. Ich: bin ich gar nicht, gute Nacht. Chrissy und
Stefie: gute nacht. Halb elf gingen wir langsam zum Ausgang und was für ein
Zufall die drei standen auch schon da. Arsi: guten Morgen ihr hübschen.
Alle: guten morgen. Dan kam zu mir und gab mir nen Handkuss, ich verzog
keine Miene. Dan: Ach komm schon, es tut mir leid, bist du immer noch sauer?
Wir wurden von Radu unterbrochen: kommt schon, wir sind schon da, oder wollt
ihr nicht mit? Wir gingen von Bord und spazierten am weißen Strand entlang.
Es war traumhaft schön. Radu und Chrissy turtelten die ganze Zeit. Ansonsten
hatten wir wieder jede Menge Spaß. Wir hatten sogar soviel Spaß, das wir die
Zeit vergaßen!!! Chrissy rief auf einmal: Leute das Schiff, es fährt ohne
uns. Wir rannten ins Wasser und riefen ganz laut. Aber niemand hörte uns.
Alle standen geschockt am Strand. Stefie fing an zu weinen, sie wurde von
Arsi in den Arm genommen. Wir saßen da und schwiegen uns an, stunden lang.
Dan: lasst uns, uns auf der Insel umsehen, ob wir was zu essen und trinken
finden. Gesagt getan. Chrissy: seht mal, ist das nich ein See? Und ja es war
ein See, das Wasser war glas klar. Ich: ich habe noch nie so einen schönen
See gesehen. Er hatten einen kleinen Wasserfall, überall rundum standen
Bäume und Blumen. Arsi: seht mal ich habe Pflaumen und Äpfel gefunden. Da
standen nicht nur diese Obstsorten, sondern noch viele andere. Stefie: Die
Vögel dahinten sehen ja schön aus. Alle waren auf einmal gut gelaunt. Die
Jungs bauten aus Bambus und Blättern so ne Art Zelte, die Mädels gingen
Essen flücken. Als wir zurück kamen, zeigten sie uns stolz ihr gebautes.
Ich: das sind nur drei Zelte. Wir sind sechs Personen. Dan: wir haben uns
gedacht, das ihr Mädels nicht alleine schlafen wollt. Die anderen beiden
waren total begeistert, Stefie ging zu Arsi und Chrissy zu Radu. Und ich
musste zu Dan, was für ein Zufall. Als es dunkel wurde legten wir uns
schlafen. Ich konnte ewig nicht einschlafen und weinte. Um Dan nicht zu
wecken ging ich aus zum See, der Mond schien so hell, das man alles ohne
Mühe sehen konnte. Dan: Alles in klar? Ich: Ja, tut mir leid ich wollte dich
nicht wecken. Dan: ist schon in Ordnung. Er setzte sich zu mir. Dan: du
weinst ja. Er nahm mich in den arm und tröstete mich. Dan: bist du immer
noch sauer auf mich? Ich: nein ich bin nicht sauer auf dich, das war nur
nicht mein Tag gewesen. Dan: hast du Lust mit schwimmen zu kommen? Ich sah
ihn an, er zog mich hoch und wir gingen ins Wasser. Ich: Das Wasser ist
herrlich warm. Dan: ja das stimmt. Er kam zu mir und nahm mich in den Arm
und hub mich hoch, wie auf dem Schiff. Dieses mal bespritzte ich ihn nicht.
Er sah mir tief in die Augen und küsste mich, er fing an mich zu streicheln
und wurde immer fordernder. Ich drückte ihn von mir weg, verließ das Wasser
und setzte mich an den Strand. Er setzte sich zu mir. Dan: Entschuldige, tut
mir leid, wenn ich dich bedrängt habe. Verzeihst du mir? Ich nickte. Ich:
Ich will nach Hause und fing wieder an zu weinen. Auf einmal stand Chrissy
neben mir. :Lore was ist denn? Sie nahm mich in den Arm. Habt ihr euch
gestritten? Dan sah mich bittend an. Ich: nein haben wir nicht. Aber ich
will nach Hause. Chrissy: hey das wollen wir alle. Dan: Wenn sie merken, das
wir fehlen, wird man uns von hier abholen, alles wird gut, versprochen. Er
lächelte mich an. Wir gingen wieder in unsere Zelte. Dan: Danke das du
nichts gesagt hast. Ich: wegen so ner Lapalie. Dan zog mich an sich und
hielt mich fest, ich werte mich nicht und schlief ein. Arsi steckte am
nächsten Tag den Kopf ins Zelt: Guten morgen, aufstehen ihr verpennt den
ganzen Tag. Wenn der wüsste. Aber egal wir standen auf. Bei Radu´s Anblick
musste ich das erstemal wieder lachen. Er saß da mit Hamsterbacken und
konnte gar nicht genug von den Früchten bekommen. Er verschluckte sich, weil
er auch lachen musste, Chrissy kümmerte sich ganz rührend um ihn, wie süß.
Stefie und was machen wir jetzt und biss von ner großen Banane ab. Arsi: wir
können ja verstecken spielen und biss ebenfalls von der selben Banane ab.
Stefie: ey was soll das, das ist meine Banane. Er grinste sie fett an und
biss noch mal ab. Radu: Hast du lange Weile? Auf der Insel verstecken
spielen? Dan: was, wollen wir denn sonst machen? „Was sollen wir denn sonst
machen?“ sprach ihn jemand nach. Wir drehten uns vor Schreck um. Es war ein
Gelbhaubenkakadu, alle lachten. Dan hatte vor schreck meine Hand genommen.
Er guckte mich verlegen an. Ich lächelte. Chrissy ging auf ihn zu: Na was
bist du denn für ein Süßer Vogel? Er sprach ihr wieder nach. Ich nahm ihn
auf den Arm. Dann rammte mich was von hinten, ich fiel voll längs hin, der
Kakadu lachte und flog weg. Mir tat alles weh. Dan half mir hoch. Ich
wunderte mich warum niemand was sagte. Dann fummelte mir jemand am Hintern
rum, ich dachte es wäre Dan und scheuerte ihm eine. Dan: Wofür war das denn?
Ich schrie ihn an: Das weißt du ganz genau! Radu: Lore, dreh dich mal um.
Ich tat es und hinter mir stand ein kleiner Elefant, der den Hügel herunter
gerollt war und mit seinem Rüssel meinen Hintern berührte. Er war total
zutraulich und der Kakadu setzte sich auf seinen Kopf. Alle verhetschelten
die zwei. Ich ging zu Dan, der mich sauer ansah: Das tut mir leid, ich
dachte du warst das. Dan: Echt, ich wird dir noch mal helfen. Er wollte
gehen. Ich hielt ihm am Arm fest.: Dan warte, es war doch nicht so gemeint.
Er sah mich vorwurfsvoll an. Ich gab ihm einen Kuss auf den Mund, das hätte
ich nicht tun solln. Denn er fing wieder an zu knutschen, nagut es gehören
immer zwei dazu. Chrissy: kommt ihr beide mal, oder..... Oh entschuldigt
bitte. Die anderen kamen dazu. Stefie: jaja erst streiten und dann
knutschen. Radu: na ja was sich neckt das liebt sich. Der kleine Elefant
trötete dazwischen, Chrissy landete vor Schreck auf dem Hintern. Alle
lachten über sie einschließlich der Kakadu, nur Radu nich er war wieder
total besorgt um Chrissy. Der Tag war wieder total lustig und wir vergaßen
sogar, das wir hier alleine festsitzen und so schnell wie möglich von der
Insel müssen. Wir beschlossen einen Spaziergang über die Insel zu machen,
alle waren von den Tieren fasziniert. Der Kakadu und der Elefant folgten uns
auf Schritt und Tritt. Ich: lasst uns den beiden einen Namen geben. Alle:
ja. Wir überlegten ne Weile. Dann sagte Chrissy: wir können dich Dumbo
nennen. Wie der fliegende Elefant. Er trötete zu Frieden. Alle lachten. Dan:
und wie nennen wir dich? Radu: wie wärs mit Dodo? Kakadu: Dodo, ja. Und
lachte. Da niemand Einwände hatte, bekamen sie diesen Namen. Nach ner Weile
bemerkten wir, das nicht mehr alle anwesend waren. Chrissy: Hey Leute, wo
sind denn Arsi und Stefie? Dan: Keine Ahnung, man das der immer Blödsinn
macht, der hat noch voll die Eierschalen hinter den Ohren. Chrissy: Hör auf
Dan. Wir gingen den Weg langsam zurück und riefen ihre Namen. Radu: Ich mach
mir langsam richtig Sorgen. Es wird schon dunkel. Ich: Was machen wir jetzt.
Ich ging zu Dan. Ich sah ihn an und fing an zu weinen. Ich: wenn ihnen was
passiert ist. Dan nahm mich in den Arm: Mach dir keine Sorgen, ihnen ist
bestimmt nichts passiert, ich glaube sie wollten einfach nur alleine sein.
Radu: Das glaube ich auch, lasst uns zurück zu unserem Schlafplatz gehen,
ich bin sicher die beiden tauchen wieder auf. Wir gingen also zurück, Dumbo
und Dodo folgten uns. Chrissy: lasst uns was essen. Dan, Radu und Chrissy
aßen also. Chrissy fütterte den kleinen Elefanten mit Obst. Dan reichte mir
einen Pfirsich. Dan: Hier du musst auch was essen. Ich: nein lass nur ich
habe keinen Hunger. Er streichelte mir über den Kopf und nahm meine Hand.
Radu: Es ist schon dunkel und die beiden sind noch nicht da. Chrissy: na ja
wenigstens sind sie zu zweit. Das stimmte so nicht, als sie spazieren waren
bemerkten sie nicht, das sie von einem einheimischen Stamm beobachtet
wurden. Stefie, die ganz hinten ging wurde von ihnen entführt, sie konnte
nicht schreien, weil sie mit Dämpfen betäubt wurde. Arsi, der merkte, das
sie nicht mehr da war, lief ein Stück zurück, nur leider verlief er sich. Er
saß in irgendeiner Kuhle ganz allein. Gut ganz allein war er auch nicht, ein
kleines Reh gesellte sich zu ihm, es hatte keinen Grund Angst zu haben vor
dem Menschen. Derzeit bei Stefie. Sie saß zitternd und weinend in einem
Käfig mitten in dem Lager des Stammes und alle beeugten sie, bis sie
schlafen gingen. Am nächsten Morgen standen sie wieder alle um sie rum, sie
weinte. Plötzlich öffnete jemand die Käfigtür und zog Stefie raus. Anstatt
sie aber zu quälen oder ihr wehzutun gaben sie ihr zu Essen und trinken. Aus
irgendeinem Grund sprachen sie auch so ´ne Art Deutsch, es reichte um sich
zu verständigen. Stefie durfte sich frei bewegen, nur das Dorf durfte sie
nicht verlassen, sofort stellten sich Krieger ihr in den Weg. Ein Mädchen in
ihrem Alter gesellte sich zu ihr und unterhielt sich mit ihr. Mädchen: Wie
heißt du? Stefie: ich bin Stefie und du? Mädchen: Momo, wie bist du auf
diese Insel gekommen? Stefie erzählte ihr alles von Anfang an, von der
Arbeit auf dem Schiff, Von Dan, Arsi und Radu, von dem eigentlichen kurzen
Besuch der Insel. Die zwei verstanden sich prächtig, sie lachten und
erzählten. Dann kam ein Krieger auf sie zu und sah Stefie lange schweigend
an und ging dann wieder. Stefie: Wer war das und was wollte er? Momo: Das
war mein Bruder, er ist gerade in dem Alter wo man sich bei uns mit einem
Partner zusammen tut. Wenn du verstehst was ich meine!? Stefie sah Momo
geschockt an....... Arsi wachte im Morgengrauen auf, als das Reh ihn im
Gesicht rumschleckte. Arsi: Na du? Er knuddelte es durch. Arsi: Willst du
mitkommen ich muss zurück zu meinen Freunden. Er ging los und das Reh folgte
ihm. Mittags kam er bei dem See an. Chrissy, die ihn als erstes sah, rannte
in seine Arme und musste weinen. Wir liefen ebenfalls zu den beiden und
knuddelten ihn durch. Ich: Gott sei Dank, wo ist Stefie? Arsi: Sie ist nicht
hier? Alle starrten ihn verdattert an. Dan: Hast du nicht mit ihr die Gruppe
verlassen? Arsi war geschockt. Radu: Lasst uns zu den Zelten gehen, da
kannst du dich ausruhen und essen. Dan: Erzähl schon, was ist passiert?
Chrissy umarmte ihn die ganze Zeit, worauf Radu langsam eifersüchtig wurde.
Arsi: Als ich merkte, das Stefie nicht mehr da war, bin ich zurück gegangen
um zu gucken, wo sie bleibt, irgendwie hab ich mich verlaufen und hab dann
allein im Wald geschlafen, na ja allein war ich ja nicht. Ich: Wieso? Er
deutete auf ein Rehkitz, was scheu am Waldrand stand. Als Arsi es rief, kam
es gleich angelaufen. Chrissy: oh ist das süß. Dumbo und Dodo freuten sich
richtig. Chrissy: Arsi, darf ich ihm einen Namen geben? Arsi: klar, an was
hast du gedacht? Sie überlegte kurz: Bambi. Dan ein bisschen genervt:
demnächst läuft uns noch Rumpelstilzchen über den Weg!!! Ich: Was hast du?
Dan: ach nichts, nur „Bambi, Dumbo, Dodo“. Ich sah ihn an. Dan: tut mir
leid, ich mach mir nur Sorgen um Stefie, das wäre alles nicht passiert, wenn
wir nicht an Land gegangen wären. Ich nahm ihn in den Arm: Hey, das konnte
niemand ahnen und Stefie taucht auch bald wieder auf, versprochen. Wir
nahmen uns in den arm. Radu: was machen wir jetzt? Wollen wir sie suchen
gehen? Chrissy: und wenn sie allein zurück kommt, dann sind wir nicht da.
Radu: Stimmt, und nu? Dan: Am besten ein Teil geht los und der andere bleibt
hier, falls sie wieder auftaucht. Ich: ich schlage vor Arsi bleibt hier, um
sich auszuruhen. Dan: und einer von euch Mädchen. Er sah uns beide an.
Chrissy: ok ich bleibe. Radu war ein bisschen beleidigt und Dan ganz froh,
das ich mit ihm kam. Dan: Wenn es dunkel wird, kommen wir wieder, ok? Arsi:
alles klar. Wir gingen also zu dritt los. Dan: am besten wir nehmen uns an
die Hände, damit nicht noch jemand verloren geht. Also gingen wir so Radu,
ich und Dan. Wir gingen stunden lang, fanden aber nicht die geringste Spur.
Ich musste ständig heulen, weil es ja meine Idee war auf dieses Schiff zu
gehen und nun? Die beiden versuchten mich zu trösten, es gelang ihnen aber
nicht wirklich. Radu: Lasst uns zurück gehen, heute finden wir sie nicht
mehr, wenn wir zurück sind, wird es schon dunkel sein. Gesagt getan. Es war
wirklich schon dunkel, Arsi und Chrissy haben schon Feuer gemacht und sind
daneben eingeschlafen, Dumbo, Dodo und Bambi schliefen auch schon. Ich: guck
mal wie niedlich, Chrissy und Arsi, wie die beiden da liegen so in einander
gekuschelt. Radu: Nacht und verschwand in seinem Zelt. Ich: hab ich was
falsches gesagt? Dan: Er ist eifersüchtig, weil Chrissy seit dem Arsi wieder
da ist sich nicht mehr um ihn kümmert und nur noch Augen für Arsi hat. Ich
dachte nach: Stimmt, du hast Recht. Ich wollte ihm nicht weh tun! Dan: Ich
denke das weiß er, lass uns schlafen gehen, morgen müssen wir weiter suchen.
Ich: Hast du was dagegen, wenn ich noch schnell zu Radu gehe? Ich komme dann
nach. Dan: ok. Er gab mir noch einen Kuss und ging in unser Zelt. Ich ging
zu Radu, der Mond schien wieder verdammt hell. Radu: Was machst du hier, du
hast dich im Zelt geirrt! Ich: Nein ich will mit dir reden. Also ich wollte
dir vorhin nicht wehtun es tut mir leid. Radu: Das weiß ich doch, ich bin
nur sauer auf Chrissy, sie beachtet mich überhaupt nicht mehr, seit ER
wieder da ist. Ich nahm ihn in den Arm und wir unterhielten uns noch ne
Weile. Ich: Ich muss jetzt rüber, Dan wartet sicher schon. Radu: ok, schlaf
schön. Ich: du auch. Dan wartete schon ungeduldig.: Ich dachte schon du
willst mich die Nacht ganz, allein und einsam in diesem Zelt, zwischen
wilden Tieren und Monstern allein lassen. Ich: oh der arme einsame
verlassene kleine Junge brauch jetzt keine Angst mehr haben, die wilden
Tiere schlafen schon und ich bin auch da um ihn zu beschützen. Dan: kitzelte
mich durch das ging dann in eine wilde Knutscherei über. Am nächsten Morgen
bei Stefie. Momo tröstete Stefie so gut sie konnte, aber sie konnte ihr auch
nicht wirklich helfen. Zudem ließ ihr Bruder sie nicht aus den Augen.
Stefie: ich will ja nichts sagen, aber langsam bekomme ich Angst vor deinem
Bruder, wie heißt er denn? Momo: Jo, aber so lange er dich nur ansieht
brauchst du keine Angst haben. Stefie: wie meinst du das, so lange er mich
nur ansieht? Momo: Naja morgen beginnen die Wettstreite der jungen Krieger
um die Mädchen. Ich denke, das man um dich auch werben wird, deshalb darfst
du das Dorf auch nicht verlassen. Stefie: WAS? Aber, ich will keinen Krieger
heiraten, ich will zu den anderen und nach Hause. Ich vermisse Arsi!!! Sie
fing an zu weinen. Momo tröstete sie. Die anderen fanden sie wieder nicht.
Am nächsten Tag. Momo: Stefie es geht los, alle versammeln sich schon.
Stefie: muss ich wirklich dabei sein? Momo: Leider ja. Sie nahmen sich an
die Hand und setzten sich in den Kreis. Stefie: sag mal, wo ist eigentlich
dein Lan, welcher der Krieger ist es? Momo zeigte mit dem Finger auf den
einen, der ihr glich zu winkte. Momo: ich hoffe er schafft es. Stefie: Ich
glaube schon, er kämpft mit Liebe. Ich wünsche euch viel Glück. Was passiert
mit den Verlierern? Momo: Wenn sie Pech haben, dann sterben sie. Nur die
Stärksten dürfen sich vermählen. Stefie: nur mal so ne Frage, wie stark ist
dein Bruder? Momo: der Stärkste von allen. Tut mir leid. Stefie stützt sich
trotzig in die Hand: Na toll, wenn man die anderen braucht sind sie nicht
da, typisch lassen mich hier einfach einen Buschmann heiraten. Momo grinste:
Vielleicht kommen sie ja noch rechtzeitig zur Hochzeit. Stefie: ich bin
gespannt, was sie wohl für Geschenke bringen. Vielleicht Bogen und Pfeil
oder ein Fischernetz? Die beiden mussten lachen. Die Kämpfe begannen. Lan
war nun an der Reihe, er hatte einen ziemlich kräftigen Gegner, der es auch
auf Momo abgesehen hat. Ich hielt ihre Hand und wir fieberten mit, Lan hatte
schon viele Verletzungen. Plötzlich stolperte sein Gegner und Lan gewann den
Kampf und verbeugte sich vor Momo, die ihm einen Kranz aus Blumen gab und
einen Kuss auf die Wange. Alle Mädchen hatten nun einen, der Häuptling kam
auf mich zu und sagte laut: Du bist nun auf unserer Insel und hast keinen
Mann wir haben einstimmig beschlossen, dass man um dich werben kann, die
zwei stärksten Krieger werden um dich kämpfen. Mir schossen Tränen in die
Augen. Momo nahm meine Hand an der anderen ihren verletzten Lan. Der Kampf
ging los, als „NNEEEIIIINNNNNNN“ Stefie und die anderen sahen sich
erschrocken um, als Dan, ich, Chrissy, Arsi, Radu, Bambi, Dodo und Dumbo wie
vom Blitz getroffen angelaufen kamen, sie hatten die Unterhaltung mit
angehört. Stefie raste auf uns zu und knuddelte alle durch. Krieger
umringten uns. Stefie: Nein bitte nicht, tut ihnen nichts, das sind meine
Freunde! Sie nahmen alle und sperrten sie in einen Käfig, außer Stefie, die
einen Heulkrampf bekam. Momo nahm sie in den Arm. Lan: Kommt gehen wir in
meine Hütte. Momo und ich mussten ihn stützen. Dort angekommen versorgte
Momo die Wunden von Lan. Lan: Mach dir keine Sorgen, sie haben dir ja auch
nichts getan. Auf einmal stand Momo´s Bruder Jo in der Tür. Jo: Ich werde
diesen Kampf gewinnen. Momo: Was fällt dir ein, lass sie doch in Ruhe. Jo:
Sei still. Hast du einen Geliebten unter ihnen? Stefie schwieg. Jo: Gut dann
werde ich es ja morgen sehen, die drei werden auch an den Kämpfen
teilnehmen, aberich glaube nicht das sie viel Chancen haben. Er grinste und
ging. Stefie bekam einen Nervenzusammenbruch, Dan, Radu und Arsi sollten an
den Kämpfen teilnehmen und wie sollte Arsi gegen Jo gewinnen? Nach ner
stunde ging es ihr wieder besser. Lan: Geht zu den Käfigen, vielleicht
darfst du mit ihnen sprechen. Momo umarmte ihn kurz und zog mich mit. Die
Wachen wollten Stefie erst nicht durchlassen, aber Momo sagte ihnen, das sie
ihnen noch Mut für morgen zusprechen wollte. Ich: Stefie wie geht’s dir, wir
haben uns solche Sorgen gemacht. Stefie: mir geht es gut, wo ist Arsi? Er
kam langsam auf sie zu, sie nahm überglücklich seine Hand. Stefie: was hast
du? Arsi: ich muss dir was sagen, also Chrissy und ich..... wir..... na ja,
es tut mir leid Stefie..... Chrissy: Entschuldige Stefie, bitte verzeih mir
aber wir beide......... Stefie: WAS? Ich werde hier gefangen gehalten und du
nimmst dir einfach ne andere? Du kannst mich mal, ich wünsche dir das du den
Kampf morgen verlierst!!!!!!! Sie rannte weg. Dan: Kampf? Was meint sie
damit? Momo: Hallo, ich heiße Momo, ich habe nicht viel Zeit, aber ihr drei
müsst Morgen an den Kämpfen um die Mädchen teilnehmen und die Mädchen von
euch werden mit um
Kämpft werden. Ich: Oh nein. Ich fing an zu weinen und Dan nahm mich in den
Arm. Momo: zeigt nicht so, das ihr zusammen gehört sonst wird man dich in
den Kampf gleich einteilen. Dan ließ mich los. Dan: gibt es eine Möglichkeit
hier raus zu kommen? Momo: ich glaube nicht, ich werde aber mein bestes tun
und macht euch keine Sorgen um Stefie ich werde mit ihr reden. Dan: danke.
Sie ging. Ich schaute mich um alle waren total fertig mit den Nerven, ich
setzte mich zu Chrissy, die völlig aufgelöst war. Momo: Stefie warte.
Stefie: Ich sitz hier fest und der macht in der Zwischenzeit mit meiner
besten Freundin rum, was soll das? Ich dachte er liebt mich auch. Momo
wusste nicht recht was sie jetzt tun soll und nahm sie in den Arm. Die
beiden gingen wieder zurück zu Lan. Am nächsten Morgen wurden Dan, Radu,
Arsi, Chrissy und ich nach draußen gebracht, wir sollten uns in einen Kreis
setzten. Momo: geht es euch gut. Chrissy: ja, aber wo sind Dodo, Dumbo und
Bambi? Momo: keine Sorge ich habe mich um sie gekümmert. Chrissy: Danke.
Stefie setzte sich zu mir, ich nahm sie in den Arm. Radu zu Dan: Was machen
wir jetzt? Hast du dir die Krieger angesehen, gegen einen haben wir drei
zusammen keine Chance!!! Dan: Ja, ich weiß, aber ich habe keine Ahnung wies
weiter geht. Ich habe außerdem Angst um die Mädels. Plötzlich stieß ihn
jemand von hinten an, es war Dumbo im Schlepptau Dodo und Bambi alle
knuddelten sie durch. Stefie: wo kommt das Rehkitz her? Radu: Das hat Arsi
mitgebracht. Chrissy und Arsi sprachen kaum noch, alle waren etwas böse auf
sie, besonders Radu und Stefie!!! Sie haben ja auch allen Grund dazu, obwohl
richtig dafür können sie auch nicht, Gefühle kann man sich nicht aussuchen.
Die Ersten Kämpfe gingen los. Dann zeigte der Häuptling wieder auf mich, ich
fing an zu weinen, da sie
Dan hochzerten und ihn gegenüber Jo stellten. Jo wollte gerade zuschlagen,
als ich rief: STOPP, bitte lass ihn in Ruhe, du bekommst mich auch so, wenn
du ihn nur in Ruhe lässt. Alle sahen mich geschockt an. Ich: Dan verzeih
mir, aber ich kann es nicht mit ansehen!!! Lieber nehm ich einen anderen,
als dich leiden zu sehen!!! Dan: kullerten Tränen durchs Gesicht, ich werde
dich immer Lieben, egal was passiert. Ich lief ihm in die Arme. Radu,
Chrissy, Arsi, Stefie, Momo, Lan und ein paar andere weinten auch. Arsi sah
Stefie an und Chrissy Radu. Sie nahmen sich in den Arm. Arsi zu Stefie:
verzeih mir, ich liebe dich!!! Chrissy zu Radu: Tut mir leid, ich weiß nicht
warum ich das getan habe, aber ich liebe dich!!! Die Versöhnung half nicht
viel, das wussten alle, ihnen würde es so gehen wie Dan und mir. Plötzlich
hörten alle ein komisches Geräusch. Chrissy: Was ist das? Radu: Dieses
Geräusch kenne ich, das ist ein,... ein Hubschrauber. Alle waren total
aufgeregt. Die Einheimischen kannten dieses Geräusch nicht. Dan: Die kommen
um uns zu holen. Stefie: Momo wir müssen gehen, ich werde dich nie
vergessen!!! Danke für alles und viel Glück mit Lan. Wir Verabschiedeten uns
schnell von Momo, Lan, Dumbo, Dodo und Bambi. Chrissy: Momo pass auf unsere
Freunde auf, bitte. Momo: klar beeilt euch. Der Hubschrauber landete, wir
sechs rannten und hinter uns die Krieger. Chrissy war die letzte und Dan,
Arsi und Radu halfen ihr rein, dann hoben wir ab und winkten Momo, Lan,
Dodo, Bambi und Dumbo. Dumbo winkte mit seinem Rüssel, Dodo mit seinem
Flügel, Bambi mit seinem Fuß und Momo und Lan mit den Händen. Überglücklich
saßen wir im Hubschrauber auf den Weg nach Hause. Ich: Ich werde die drei
vermissen. Dan: Wir alle werden sie vermissen, aber es ist besser wenn sie
in ihrer Heimat bleiben. Ich: Du hast Recht. Wir küssten uns, Radu küsste
Chrissy und Arsi Stefie.
Wir wurden zu Hause wie Helden empfangen, alle waren glücklich zurück zu
sein und wir lebten selig zusammen (in Pärchen).


Verrückte Tage
Als eine Gruppe Namens „O-ZONE“ mit dem Song „Dragostea Din Tei“ in den
Charts waren und meine Freundin Elisa und ich den voll cool fanden, holte
sich Elisa das Album. Ich war total von dem begeistert und kaufte es mir
kurze Zeit später auch. Dann kam es dazu, dass die drei bei uns in der Nähe
einen Auftritt haben sollten. Wir redeten eine Wochen auf unsere Eltern ein,
bis sie schließlich nachgaben. Zwei Wochen nachdem wir sie überredet hatten
fuhren wir also los. Wir waren total aufgeregt und hörten uns im Auto das
Album hoch und runter an. Endlich angekommen, liefen wir zur Bühne, wir
waren ganz vorne meine Eltern gingen in der zwischen Zeit einkaufen. Das
Konzert war hammermäßig!!!! Danach bekamen wir sogar noch Autogramme, wir
hatten extra CDs mitgenommen. Wir ließen auch unsere Handys und Rucksäcke
unterschreiben.
Zu unserem Glück bekamen wir heraus wo sich ihr Hotel befindet. Wir
beschlossen uns ein Zimmer in einem anderen Hotel zu nehmen, das in dem die
Boys waren, war leider belegt. Da es die Zeit vom Karneval war dachten wir
uns was ganz witziges aus. Wir gingen in die Stadt und holten uns
Bananenkostüme und zwei Leitern. Ich hatte nämlich die Idee, nachts zu ihnen
zu fahren und sie zu überraschen. Um 23.00 Uhr gingen wir also los, holten
uns ein Taxi und ließen uns zu ihrem Hotel bringen. Es war alles ein
bisschen unhandlich, da wir die Kostüme schon anhatten und diese blöden
Leitern noch bei uns hatten. Wir mussten ganz krumm sitzen, weil wir nicht
ins Auto passten und die Leitern banden wir auf´s Dach. Der Taxifahrer war
ganz neugierig und wollte uns ausfragen, aber wir haben nichts verraten. Am
Hotel angekommen sahen wir daneben einen kleinen Stand und wir beschlossen
uns ein wenig Mut anzutrinken, weil wir jetzt doch ein bisschen schiss
hatten. Nachdem wir jeder zwei Bier und jeder einen Wodka getrunken hatten,
gingen wir zum Hotel zurück. Die Leitern legten wir ins Gebüsch. Es war
stockdunkel, trotzdem mussten wir aufpassen, das uns niemand sieht. Wir
sahen von unten in die Fenster und fanden nach kurzer Zeit das Zimmer von
Radu, Dan und Arsenie. Wir holten die Leitern, stellten sie an ihre Fenster
und stiegen hoch. Da wir aber vor den Bieren und dem Wodka nichts gegessen
hatten, waren wir doch leicht angesäuselt und kicherten die ganze Zeit wie
blöd. Elisa machte dann auch noch Witze, sie rief auf einmal laut los:
„Rapunzel, lass dein Haar her runter!!!“ Ich schrie sie an: „Bist du irre,
die haben doch gar keine langen Haare“ Elisa: „Stimmt auch wieder.“
Glücklicherweise hatte uns keiner gehört, dachten wir zu mindestens. Wir
holten nun unsere Taschenlampen raus und wollten gerade ins Zimmer leuchten,
als plötzlich das Fenster geöffnet wurde und Dan genau vor uns stand und uns
erschrocken ansah, er wollte gucken, was das für ein Lärm war. Wir
erschraken so doll, das wir unser Gleichgewicht verloren und die Leiter
wieder herunter purzelten. Die drei und noch ein paar andere Leute kamen
angelaufen. Und suchten uns im Gebüsch, sie zogen uns ins Licht und fingen
alle erst mal an zu lachen. Sie pulten uns aus unseren Kostümen, um sehen
zu können ob uns was passiert war. Irgendjemand rief übers Handy einen Arzt,
der uns untersuchen sollte. Leider stellte er fest, dass wir unter Alkohol
standen und wir so unglücklich gefallen waren, das wir ins Krankenhaus
eingeliefert wurden. Am nächsten Morgen brummte uns der Schädel und wir
schämten uns tierisch über den nächtlichen Vorfall! Als Überraschung
besuchten uns die drei dann auch noch, Gott wie peinlich. Sie hatten
Blumensträuße dabei und waren super nett zu uns. Uns aber war die Sache
superpeinlich und liefen trotzdem knall rot an!!! Sie erzählten uns noch,
das sie die Aktion ganz witzig fanden, nur tut es ihnen leid, das wir dabei
verletzt wurden. Durch den Sturz und den Alkohol wussten wir einiges nicht
mehr. Arsenie erzählte dann, dass wir die drei ganz benommen angeguckt
haben, und zu ihnen lallend gesagt haben: „Wir lieben euch.“ Sind dann
umgekippt und erst im Krankenhaus wieder aufgewacht. Wir wären in diesem
Augenblick am liebsten im Boden versunken, ich konnte sie jetzt überhaupt
nicht mehr angucken, Elisa erging es nicht anders. Wir unterhielten uns dann
doch noch ne weile mit ihnen. Zum Abschied sangen sie uns noch „Nu Ma Las De
Limba Noastra“ vor, dann mussten sie aber auch schon wieder gehen. Sie gaben
uns noch Küsschen und wir sollten ihnen unbedingt mal Mails schreiben, wir
versprachen das zu tun, dann waren sie auch schon weg. Schade!!!
TRAUMHOCHZEIT
Teil 1 Die Anreise
Hi, ich heiße Lore und ich bin gerade dabei meine Sachen für eine Reise nach
Moldawien zu packen. Ich habe nämlich vor drei Monaten einen Brief von
meiner Freundin Chrissy bekommen, das sie Heiraten will und ich soll
Brautjungfer sein, voll geil. Sie hat mich gebeten einen Monat vor der
Hochzeit zu kommen um ihr bei den ganzen Vorbereitungen zu helfen und um ihr
Kleid mit auszusuchen. Ich frag mich was bei den Vorbereitungen so lange
dauern soll, aber egal. Sie hatte ihren Bräutigam im Urlaub vor zwei Jahren
in Rumänien kennen gelernt, als sie mir damals erzählte, das er aus einer
berühmten Boyband stammt, wollte ich es erst gar nicht glauben. Ich habe ihn
selber noch nicht kennen gelernt, das war auch ein Grund warum ich so früh
kommen sollte. Ich jedenfalls freute mich total sie wieder zu sehen, sie war
schon seit fast einem Jahr in Moldawien und wir haben uns in dieser Zeit nur
2mal gesehen. Also, ich war nun seit zwei Tagen dabei meine Koffer zu
packen, war aber immer noch der Meinung irgendetwas vergessen zu haben, so
was fällt mir dann immer ein wenn ich angekommen bin, wie jedes Mal. Naja,
Morgen soll also der Flieger gehen, meine Mum rief natürlich noch mal an, um
mir Ratschläge zu geben, bla, bla. Am nächsten Morgen saß ich um 8 Uhr im
Flieger nach Moldawien. Nach Stundenlangem fliegen, war endlich der
Flughafen in Sicht, endlich, dachte ich. Ich stieg aus und es dauerte auch
nicht lange, bis mich jemand freudestrahlend umarmte. Chrissy: „Endlich
sehen wir uns wieder, wie geht’s dir, wie geht’s unsern Freunden, gibt es
was neues von zu Hause? .........“ – Ich:„Hey, alles nach dem anderen, ich
habe von fast jedem einen Brief bei. Mir geht’s sonst ganz gut und dir? Oh
sorry blöde frage!“ – Chrissy: „Du kannst mir alles auf dem weg erzählen.“
Wir nahmen meine Koffer und gingen zu ihrem Auto. Unterwegs tratschten wir
die ganze Zeit. Auf einmal zog sie ein ganz eigenartiges Gesicht. Ich: „Was
ist los, hast du plötzlich kalte Füße bekommen?“ Sie grinste: „Nein
natürlich nicht, er ist der Richtige das weiß ich, aber da ist noch was,
etwas was er noch nicht weiß!“ – Ich: „Was denn, sag schon. Nein warte lass
mich raten, du bist schwanger?“ Sie sah mich mit leuchtenden Augen an
Chrissy: „Ja, ist das nicht toll, aber wie soll ich es Radu sagen? Wir haben
noch nie über dieses Thema geredet, ich weiß nicht mal ob er überhaupt
Kinder will. Ich hab ein bisschen Angst.“ – Ich: „Oje, und nu, wie gedenkst
du es ihm zu sagen? Und vor allen Dingen wann? Vor oder nach der Hochzeit?
– Chrissy: „Ich hatte gedacht das kannst du mir sagen, wann der richtige
Zeitpunkt wäre.“ – Ich: „Wenn du es vor der Hochzeit sagst, wird es noch
mehr Stress geben, weil alle noch aufgeregter sind und wenn du es erst nach
der Hochzeit sagst, dann ist er vielleicht beleidigt, weil du es ihm solange
verschwiegen hast. Wie lange weißt du es denn schon?“ – Chrissy: „Seit
vorgestern und was soll ich nun machen?“ – Ich: „Sag es ihm so schnell wie
möglich, ich glaube nicht das er sauer sein wird.“ Ich: „Ok wie du meinst.“
Als wir bei ihrem Haus ankamen, liefen sofort ein paar Leute aus dem Haus.
Chrissy: „Du kannst doch noch Rumänisch sprechen, oder?“ – Ich: „Ja sicher,
unser lieber Herr Lehrer hat uns ja schließlich lange genug damit gequält!“
Wir mussten lachen!!! Ich: „Wer ist das denn alles?“ – Chrissy: „Also, die
links sind die Eltern von Radu, daneben sein Cousin, in der Mitte sind Radu
und Dan und rechts sein Onkel und seine Tante.“ – Ich: „Sind die Jungs nich
sonst immer zu dritt?“ – Chrissy: „Ja, Arsi kommt erst nachher.“ – Ich: „Hat
er ne große Familie?“ – Chrissy: „Naja, er hat ziemlich viele Onkel, Tanten,
Cousins und Cousinen. Da komme ich auch manchmal durcheinander bei diesen
Namen.“ Wir grinsten uns an. Sie parkte den Wagen vor der Garage. Ich: „Ihr
habt ein schönes Haus!“ – Chrissy: „Danke, sind wir auch stolz drauf.“ Wir
stiegen aus und alle begrüßten mich als kannten sie mich schon und wir
hätten uns nur ne Weile nicht gesehen. Von den Herren der Schöpfung bekam
ich von jedem einen Handkuss. J Die Damen umarmten mich. Sie stellte mich
einmal offiziell vor, dann gingen wir ins Haus. Dan, Radu, Chrissy und ich
gingen in eine Art Nebenstube. Wir unterhielten uns, dann viel mir auf
einmal ein, dass ich noch gar nicht wusste, wobei ich denn nun solange
vorher helfen sollte. Lore: „Warum sollte ich eigentlich so früh hier sein?“
Radu: „ Naja, meine Eltern und Großeltern, waren so begeistert von den
Bildern die du Chrissy geschickt hast und wir wollten dich fragen ob du in
dem Saal indem wir feiern werden nich irgendwas ranmalen kannst.“ – Ich:
„Ich hab aber keine Farbe und nichts hier.“ – Chrissy: Da mach dir mal keine
Sorgen das habe ich alles aus Deutschland besorgt. Du brauchst nur noch
anzufangen.“ Sie sah mich mit ein bisschen Schadenfreude an, so ungefähr,
dir bleibt gar nichts anderes übrig als die Wand zu bemalen und wenn ich
dich einsperren muss. Ich: „Ok, habt ihr denn schon eine Vorstellung?“ –
Chrissy: „Ja dass Bild was du mal als Skizze im Rumänischkurs gezeichnet
hast, dass mit den Schmetterlingen und Blumen und so.“ – Ich sagte ihr auf
Deutsch. „Warum hast du mir das nicht eher gesagt, wie soll ich das in einem
Monat schaffen? Ist die Wand groß?“ – Chrissy: „Naja, kommt drauf an wie du
groß definierst.“ Und guckte mich fast unterwürfig an. Achso, rief Dan
dazwischen, ich sollte mich doch um die Pferde kümmern, auf dem Hof sehen
die Pferde manchmal ein bisschen komisch aus, kann nich einer mitkommen und
gucken, welche gesund sind? Nicht das wir welche haben, die nachher zusammen
brechen. Chrissy: Na da haben wir ja die Richtige gefunden! Lore du kennst
dich doch mit Pferden aus.“ – Ich: „Ich glaube du verwechselst mich, wann
habe ich denn was mit Pferden zu tun gehabt?“ – Chrissy :„Na du verstehst
doch was von Tieren, du kannst jedenfalls schneller erkennen, wenn ein Pferd
krank ist als wir.“ Alle sahen mich bittend an. Ich: „Also, gut ich helfe
dir.“ – Dan: „Gut, lass uns gleich los fahren.“ – „Du willst sie ja nur für
dich haben.“ Rief Arsi auf einmal von hinten. Wir mussten lachen. Dan:
„Woher willst du denn das wissen?“ – Arsi: „Wieso willst du denn mit ihr
weg, bevor ich da bin?“ – Dan: „Das hat damit nichts zu tun........Je früher
desto besser.“ Arsi kam auf mich zu und gab mir einen Handkuss und lächelte
voll süß! Arsi: „Du musst Lore sein, schade das wir uns nich früher kennen
gelernt haben.“ – Dan sagte dann: „So genug geturtelt, wir müssen los, die
machen in 2 Stunden zu.“ Chrissy und Radu waren, gerade mit anderen Dingen
beschäftigt. J Arsi ging dann ein bisschen beleidigt mit Radu und Chrissy
mit, zu den anderen. Chrissy rief mir noch nach: Viel Spaß!!! Dan nahm mich
an die Hand und zog mich zu seinem Auto. Dan:„Wie alt bist du eigentlich?“ –
Ich:„21“ – Dan: „Und hast du einen Freund?“ – Ich: „Nein ich bin solo“ –
Dan: „Na da habe ich ja sogar Chancen bei dir, was?“ Ich sah ihn geschockt
an. Er hatte eine schwarze Sonnenbrille auf sein Hemd war nur bist zur Brust
zu und saß ganz cool in „seinem“ Auto mit nem fetten grinsen neben mir. Bei
dem Hof angekommen sagte er noch: „Erschreck dich nicht, dieser hier sieht
nicht gerade aus als ob er der schönste der Welt ist.“ Wir stiegen aus und
er nahm wieder meine Hand. Ich: „Sag mal willst du mich anmachen?“ – Dan:
„Wäre das denn so schlimm?“ – Ich: „Das werde ich ja noch sehen, ob ich das
schlimm finde.“ Er lächelte wieder total süß. Wir wurden unterbrochen von
der Leiterin des Hofes, sie gab uns die Hand. „Na diesmal Verstärkung
mitgebracht?“ – Dan: „Ja ich konnte mich letztes mal nicht entscheiden“ und
sah mich merkwürdig an. „Du weißt ja wo die Ställe sind, ich komme gleich
nach.“ Er führte mich in einen alten großen Schuppen. Ich: „Du hattest recht
die sehen wirklich nicht besonders gesund aus. Guck mal das Fohlen an, das
lahmt ja.“ – Dan: „Ja ich weiß, ich mag gar nicht so lange hier bleiben. Da
vorn sind die Pferde von denen wir uns welche aussuchen können.“ – Ich: „Die
sehen zwar gesünder aus aber in Ordnung sind die auch nich!“ – Dan: „Und
nun?“ – Ich: „Keine Ahnung!“ In diesem Moment kam die Leiterin. „Na habt ihr
euch schon entschieden?“ Beide: „Nein“ Wir entschlossen uns zu gehen. Dan:
„Na unser erster gemeinsamer Ausflug war wohl nich so Atemberaubend.“ Und
lächelte mich an. Ich: „Was sagen wir jetzt Radu und Chrissy?“ – Dan: „Keine
Ahnung diese Pferde können wir nicht nehmen.“ –Ich: „Ich hab eine Idee.“ Ich
zog mein Handy aus der Tasche und rief eine Freundin an.
Ich+ Freundin-
+„Hi ich bin’s Lore kannst du mir einen gefallen tun?“
– „Klar was gibt es?“
+„Wir brauchen zwei Pferde für die Hochzeit, kannst du nicht zwei von deinen
nehmen?“
– „Das geht, ich bringe sie dann mit, ich muss jetzt aufhören, bye.“
+ „Du bist ein Schatz, bye.“
Dan sah mich an: „Was hast du eben gemacht?“ – Ich: „Ich habe eine Freundin
angerufen, sie bringt zwei Pferde mit.“ – Dan: „Du bist echt Gold wert!“ Er
zog mich wieder zu seinem Auto. Dan: „Wollen wir noch ein Eis Essen gehen?
Bitte, dafür das du mir geholfen hast.“ – Ich: „Na aber gern doch.“ Er
brachte mich zu einer kleinen Eisdiele. Er bestellte sich Schoko und ich
Vanille, er zahlte natürlich. Dan: „Hey wie schmeckt dir die Vanille?“ –
Ich: „Nicht schlecht, bei uns schmeckt sie aber anders.“ – Dan: „Das erzählt
uns Chrissy auch ständig!“ Wir lachten. Er sah so süß aus, mit dem Schokoeis
an der Lippe noch viel mehr. Ich grinste ihn voll an. Er fragte mich warum
ich ihn so ansah, ich machte ihm das Eis mit meinem Finger ab. Seinen Blick
werde ich nie vergessen, ich bin fast aus den Latschen gekippt. Wir fuhren
dann wieder zurück, keiner sagte was. Chrissy kam auf uns zu: „Meine Güte wo
wart ihr so lange, wir haben uns schon Sorgen gemacht.“ Dan: Wir waren noch
Eis essen. Er sah Arsi, der mit Radu auch rausgekommen war, triumphierend
an. Lasst uns Essen gehen sagte Radu. Am Tisch saßen wir so Arsi, ich,
Chrissy, Radu und Dan. Dan saß mir gegenüber und ließ Arsi nicht aus den
Augen. Arsenie fing an mich zu füttern, „ein Hab’s für Mama, ein Hab’s für
Papa, ein Hab’s für mich...“ Chrissy und Radu schmissen sich fast weg. Radu:
Lass sie doch mal kauen und schlucken. Arsi: Tut mir leid.
Ich saß da mit Hamsterbacken und musste mir das Lachen verkneifen. Chrissy:
Bekam sich gar nich mehr ein, ich schluckte einmal kräftig und sah Arsi an,
willst du mich umbringen? Arsi: „Nein natürlich nicht“, er war ganz
verlegen. Chrissy konnte nicht mehr essen, sie war dermaßen am feiern, das
alle schon über sie lachen mussten. Dan sah genervt aus. Arsi hingegen
lächelte mich an. Es war schon dunkel geworden, als Chrissy mir mein Zimmer
zeigte. Ich: „Und hast du es ihm gesagt?“ – Chrissy: „Nein hab ich nicht,
Arsi war immer dabei. Ich will es ihm heute abend sagen.“ – Ich: „Ich wünsch
dir viel Glück.“ – Chrissy: „ Danke.“ –Ich: „ Jetzt brauchen wir aber starke
Männer für die Koffer,“ – Chrissy: „ oh ich glaub da kenn ich zwei die das
gerne für dich machen würden. Was haben du und Dan eigentlich die ganze Zeit
gemacht?“ – Ich: „Na das haben wir doch erzählt, wir waren Eis essen.“ –
Chrissy: „Komm schon du magst ihn oder? Und was ist mit Arsi, mit dem hast
du ganz schön geflirtet beim Essen, na ja außer an der stelle wo er versucht
hat dich umzubringen.“ Sie musste wieder voll loslachen. „Sag schon wen
magst du mehr?“ – Ich: „Ich hab keine Ahnung sie sind beide süß!“ Nachdem
wir die Koffer hoch gebracht hatten, verabschiedeten sie sich von uns und
Radu, Chrissy und ich gingen pennen.
Teil2 Zwei Herzen finden zu einander
Am nächsten Morgen kam Chrissy in mein Zimmer gestürmt. „Ich schnell wach
auf.“ – Lore: „Was ist denn passiert?“ – Chrissy: „Ich habe es ihm heute
morgen gesagt!“ Ich: „Und wie hat er reagiert?“ – Chrissy: „Er ist erst mal
vor Schock in Ohnmacht gefallen.“ – Ich: „Und nu?“ – Chrissy: „Als er
aufwachte bat er mich das noch mal zu sagen, er war total geschockt, hat
aber ganz lieb darauf reagiert. Er hat mich dann in den arm genommen und hat
gesagt, das wir das zusammen schon schaffen werden und das er sich auch
freut.“ Ich: „Siehst du hab ich dir doch gesagt.“ In diesem Moment kam Dan
in mein Zimmer gestiefelt. Nicht das mich das stört, nur war ich in
Unterwäsche. Dan: „Morgen Mädels“ Er grinste uns an. Ich saß mit offenem
Mund da und wurde knall rot, Chrissy ging mit nem fetten grinsen aus dem
Zimmer und schloss die Tür. Ich kroch schnell unter die Decke. Er kam aber
natürlich an und setzte sich zu mir. Dan: „Du brauchst dich nicht vor mir
verstecken, ich mag süße Mädchen in Unterwäsche!“ Da kam Arsi reingestürmt,
Chrissy hatte ihm alles erzählt. „Dan, was fällt dir ein du kannst doch
nicht einfach in ein Zimmer reinplatzen, wenn die Mädels noch nicht
aufgestanden sind.“ Dan: „War doch halb so schlimm, ich hab sie doch „nur“
in Unterwäsche gesehen.“ Ich: „NUR? Du könntest dir das ruhig zu Herzen
nehmen, was Arsi gesagt hat.“ Arsi grinst: „Du hättest wirklich warten
können bis ich da bin, ich verpasse immer das beste!“ Ich schaute beide
verdattert an und schrie: „RAUS, alle beide!“
Am Frühstückstisch fragte mich Radu ob ich gut geschlafen hätte. Ich sagte
ja und bedankte mich. Arsenie und Dan schauten mich betroffen an, als ob sie
ein schlechtes Gewissen hatten. Chrissy musste sich immer das Lachen
verkneifen, wenn sie die beiden und mich ansah. Nach dem Essen kamen Dan und
Arsi zu mir und entschuldigten sich. Radu telefonierte und bekam eine
eigenartige Tonart. Als er aufgelegt hatte fragten alle was los sei. „Ich
wollte eben Bescheid sagen, das wir die Wand bemalen wollen, die haben uns
das aber verboten.“ Chrissy: „Oh ne, ich hab mich schon so drauf gefreut.“
Ich: Tja, da können wir nichts machen, tut mir echt leid.“ Am Nachmittag
saßen wir gelangweilt in meinem Zimmer, bis Dan auf die Idee kam Heiraten zu
spielen. Er wollte mich gerade hochziehen, da rief Chrissy dazwischen, „Ja
das is ne klasse Idee und Arsi ist die Braut von Dan. Wir mussten lachen,
nur Dan und Arsi sahen sich sauer an. Chrissy und ich nahmen also Arsi mit
ins Bad und schminkten ihn, wir zogen ihm ein Kleid an und setzten ihm eine
Perücke auf. Plötzlich stand er voll sauer auf und riss sich die Perücke vom
Kopf. „Das ist doch bescheuert, das mach ich nicht mit!“ Ich ging auf ihn zu
und gab ihm einen Kuss auf die Wange. „Bitte tu es für mich“ Er setzte sie
wieder auf und rief: „Lasst uns endlich anfangen!“ Er sah echt zum Schießen
aus, Radu und Dan bekamen erst mal nen Lachanfall. Er verstellte seine
Stimme: „Guten Tag meine Herren.“ Dan nahm ihn an die Hand und schritt zum
Altar (ein kleiner Glastisch), Radu war der Pfarrer und Chrissy und ich
waren die Brautjungfern. Radu: „Wollen sie Arsentinia zu ihrer Angetrauten
Ehefrau nehmen, in guten wie in schlechten Tagen?“ Dan: „Ja, ich will!“ Wir
Girls lagen schon auf dem Boden und krümmten uns vor lachen. Radu konnte
kaum sprechen.
Radu: Wollen sie Dan zu ihrem rechtmäßig angetrauten Ehemann nehmen?“ Arsi
mit verstellter Stimme: „Ja mit dem größten vergnügen, komm her
Schnuckelchen!“ Radu: Sie können sich jetzt küssen.“ Arsi umarmte Dan
gerade, als er über seinen Rock stolperte und beide fielen auf mich drauf.
„Au, Ihr Trampel!“ „Tut uns leid“, sie waren voll besorgt. Chrissy und Radu
kugelten sich vor lachen.
Am Abend setzte ich mich auf die Terrasse, bis Dan sich zu mir setzte. Ich:
„Sieht der Himmel nicht toll aus, die Sterne und der Mond?“ – Dan: „Ja, das
tut es. Du Lore ich muss dir was sagen.“ Er setzte sich ganz dicht hinter
mich und nahm mich von hinten in den Arm. Dan: „Ich liebe dich Lore.“ Seine
Augen leuchteten und er sah mich an wie an dem Tag an dem wir Eis essen
waren. Wir küssten uns leidenschaftlich und saßen noch eine Weile so da. Da
rief uns Radu ins Haus, er wollte irgendwas bekannt geben, ich ahnte es
schon. Alle saßen gespannt um Chrissy und Radu. Radu: „Also, wir müssen euch
was sagen, wir ich meine Chrissy, also........“ Chrissy: „Ich bin schwanger.
“ Alle waren total aus dem Häuschen und beglückwünschten sie. Chrissy zu mir
leise auf Deutsch: „Ich hab euch gesehen, ihr habt euch geküsst, ihr seit
wirklich ein süßes Pärchen.“ – Lore: „Danke, er ist wirklich ein lieber
Kerl.“ Dan kam zu uns: „Na, was tuschelt ihr denn so?“ Chrissy: „Sei nicht
so neugierig, also in manchen Dingen musst du Dan aber noch erziehen!“ Dan:
„Was soll das denn heißen?“ Wir mussten lachen. Dan gab mir einen Kuss. Radu
kam zu uns und sagte: „Na, muss ja nicht die letzte Hochzeit bei O-Zone
gewesen sein, oder?“ Alle grinsten. Arsi: „Gut in diesem Punkt hast du
gewonnen Dan.“ – Ich: „Ohh sei nicht traurig, du findest auch noch jemanden.
“ Und gab ihm einen Kuss auf die Wange.
Teil3 Ein stressiger Tag
In den nächsten Wochen wurden die letzten organisatorischen Sachen gemacht.
Es war eine schöne Zeit, wir hatten alle sehr viel Spaß und ich vergaß, dass
ich 2Tage nach der Hochzeit ja wieder nach Hause fliegen müsste. Eines
Morgens kam Arsenie mit nem Lächeln auf mich zu. „Was ist denn mit dir los?
Du strahlst ja so.“ – Arsi:„Du glaubst gar nich was mir gestern passiert
war.“ – Lore: „Komm schon erzähl mir alles.“ Ich zog ihn in mein Zimmer und
wir setzten uns auf´s Bett. Arsi: „Ich war gestern im Café Eis essen und ob
du es glaubst oder nicht, ich habe ein super süßes Mädchen kennen gelernt.
– Lore: „Was, das ist doch klasse! Hast du dich mit ihr verabredet?“ –
Arsi: „Ja habe ich, sie kommt nachher auch noch her. Meinst du Chrissy und
Radu haben was dagegen, wenn sie bei der Hochzeit dabei ist?“ – Lore: „Nein
glaub ich nicht, sie werden sich für dich freuen!“ Wir saßen nun da und
nahmen uns in den Arm, ziemlich lange sogar, ich glaube sogar etwas zu
lange. Er sah mir auf einmal so tief in die Augen, das ich alles um mich rum
vergaß. Wir wollten uns gerade Küssen, als......... Dan: „Hey süße hast du
Lust..........“ Wir sahen ihn geschockt an, er drehte sich um knallte die
Tür zu und verschwand mit seinem Auto. Ich fing an zu heulen, als ich ihm
nachlief und nach ihm rief. Chrissy kam zu mir und nahm mich in den Arm.
„Was ist denn passiert?“, wir setzten uns auf die Terrasse und ich erzählte
alles. Da kam Arsi zu uns und entschuldigte sich hunderttausendmal bei mir.
Lore: „Du brauchst dich nicht bei mir zu entschuldigen, wir waren beide
schuld.“ Chrissy: Ich denke, dass er nach Hause gefahren ist, ich frag mal
Radu ob er nicht mal zu ihm fahren kann. Er soll dich mitnehmen und wenn ein
günstiger Augenblick gekommen ist, dann gehst du zu ihm. Ok?“ – Lore: „Ja.“
Sie ging also zu Radu und sagte es ihm. Als wir losfuhren, legte ich Arsi
noch freundschaftlich meine Hand bei ihm auf die Schulter. Arsi: „Ich
wünsche dir viel Glück.“ – Lore: „Danke“ Chrissy: Mach dir um ihn keine
Sorgen, ich werde noch mit ihm reden.“ Sie nahm mich in den Arm. Auf der
Fahrt. Radu: „Hey, Kopf hoch, das renkt sich schon wieder ein.“ Er lächelte
mich ganz lieb an. Lore: „Das hoffe ich auch.“ Und lächelte zurück. Bei ihm
angekommen. Radu „Ich werde erst allein mit ihm reden, vielleicht kann ich
was machen, ich rufe dich dann.“ – Lore: „Radu, danke das du das für mich
machst.“ Er nahm mich kurz in den Arm und ging dann. In Dan´s Wohnung. Dan:
„Hi, was machst du hier? Wolltet ihr nicht den Tag zusammen verbringen, also
du und Chrissy?“ – Radu: „Ja, aber ich muss mit dir reden.“ – Dan: „Komm
rein. .... Also was ist denn?“ – Radu: „Es geht um dich und Lore.“ – Dan:
„Deswegen bist du gekommen? Darüber brauchen wir nicht reden, es ist alles
entschieden!“ – Radu: „Was, meinst du damit, du willst dich von ihr trennen?
“ – Dan: „Wenn sie es für nötig hält, mit einem meiner besten Freunden rum
zumachen, dann kann ich auch gut auf sie verzichten!“ – Radu: „Das ist nicht
war, sie wollte nichts von ihm, es war wahrscheinlich die Situation, die das
verursacht hat. Hör ihr wenigstens zu.“ – Dan: „Was soll das heißen, du hast
sie doch nicht mitgebracht?“ – Lore: „Sie sitzt im Auto. Komm schon rede mit
ihr, dann wird bestimmt alles wieder gut.“ – Dan: „Es fällt mir schwer das
zu glauben!“ – Radu: „Wirst du sie rausschmeißen, wenn ich sie holen gehe?“
Kurze Pause. Dan: „Nein, natürlich nicht.“ – Radu: „Du liebst sie doch, gib
ihr noch eine Chance.“ Dan saß ganz still auf dem Sofa. Radu: „Ich hole sie
jetzt.“ In der Zwischenzeit saß ich im Auto und dachte gerade an Dan und
mich und was alles passiert war, ich hatte sogar ein Lächeln auf den Lippen.
Als Radu meine Tür aufmachte. Radu: „Ok, geh jetzt zu ihm, ich muss noch was
erledigen, meinst du ihr könnt es solange aushalten?“ – Lore: „Ich hoffe
doch!“ – Radu: „Wenn irgendwas ist, dann ruf mich auf mein Handy an.“ Ich
bedankte mich noch mal bei ihm und ging dann zu Dan. Die Haustür stand
offen, ich ging rein und sah ihn auf dem Sofa sitzen. Er tat mir so leid. Er
sah mich mit Tränen in den Augen an. Ich ging zu ihm und nahm seine Hand.
Lore; „Dan hör zu, es ist nicht so wie du denkst...“ – Dan: „Ach ja wie ist
es denn, sag mir jetzt nicht ich hätte irgendwas falsch verstanden, ihr
wolltet euch doch gerade küssen, oder willst du das abstreiten?“ Er zog
seine Hand weg und sah mich wütend an. Lore: „Ich weiß, ich habe dir sehr
weh getan, aber es war nicht mit Absicht. Ich liebe dich, nicht Arsi oder
jemand anderen. Bitte Dan, verzeih mir, es wird nicht wieder vorkommen, dass
verspreche ich dir!“ – Dan: „Ich weiß nicht, ob ich dir noch vertrauen kann.
Das hat so weh getan.“ – Lore: „Ich weiß und es tut mir unendlich leid!“ Ich
fing an zu weinen.
Dan: „Lass mir bis morgen Zeit darüber nachzudenken. Bitte geh jetzt.“ –
Lore: „Egal wie lange du brauchst ich werde auf dich warten!“ Ich lief auf
die Straße, als mir dann einfiel, dass Radu ja irgendwohin gefahren ist und
zu allem Überfluss fing es auch noch an zu regnen. Heut war wirklich nicht
mein Tag. Mir blieb nichts anderes übrig, als im Regen auf ihn zu warten, zu
Dan gehen traute ich mich nicht. Plötzlich fasste mich jemand am Arm an.
„Komm mit.“ Ich traute meinen Augen nicht, es war irgend so ein Penner, der
mich anstarrte und so ein fieses ekliges Grinsen drauf hatte. Er wollte mich
gerade mit sich ziehen, als glücklicher Weise Radu neben mir auftauchte.
„Schnell steig ein.“ Der Typ ließ mich sofort los. Radu: „Alles in Ordnung
bei dir, hat er dir was angetan?“ – Lore: „Nein danke, ich bin Ok.“ – Radu:
„Und wie ist es mit Dan gelaufen?“ – Lore: „Er hat mich gebeten bis morgen
zu warten. Dann hat er mich rausgeschickt.“ – Radu: „Aber wenn du ihm gesagt
hättest, dass es regnet, dann hätte er dich doch drin warten lassen!“ –
Lore: „Ich hab mich nicht getraut!“ Radu sah mich mitleidig an. Als wir
ankamen, war es schon 16.00Uhr. Chrissy lief uns entgegen, gab Radu einen
Kuss und nahm mich mit in mein Zimmer. Dort angekommen zog ich mich um und
brach kurze Zeit später wieder in Tränen aus. Ich erzählte ihr alles, sie
nahm mich in den Arm und versuchte mich zu trösten. Nach zwei Stunden
klopfte es an der Tür, sie öffnete sich. Dan: „Darf ich rein kommen?“
Chrissy: „ich lass euch mal alleine.“ Dan setzte sich zu mir. Dan: „Radu hat
mich eben angerufen und hat gesagt was passiert ist. Er hat auch gesagt, das
du angst hattest zu mir zu kommen, stimmt das?“ – Lore: „Du warst so sauer
gewesen und hast mich gebeten zu gehen, ich wusste nicht wie du reagierst,
wenn ich wieder vor deiner Tür stehe.“ – Dan: „Nur weil ich sauer war, hätte
ich dich trotzdem nicht im Regen gelassen.“ – Ich sah ihn an und hatte mühe
mein weinen zu unterdrücken. Eine Träne lief mir über mein Gesicht. Dan
wischte sie mit seinem Finger weg und nahm mich in den Arm. Ich: „Es tut mir
alles so leid, bitte verzeih mir.“ – „Er sah mich an, Dan: wenn ich dir
nicht verzeihen würde, dann würde ich glaub ich den größten Fehler meines
Lebens machen.“ Er lächelte total süß und dann küssten wir uns. Nach ner
Weile gingen wir händchenhaltend zu den anderen. Sie lächelten uns an. Dan
klopfte Arsi freundschaftlich auf die Schulter. Alles wieder in Ordnung. Auf
einmal stank es fürchterlich aus der Küche. Chrissy: „Was ist das?“ Radu
wurde auf einmal blass, als ihm einfiel: „So ein Mist, das sollte eigentlich
ne Überraschung werden.“ Wir liefen in die Küche, aus dem Backofen kamen
dicke Rauchschwaden. Seine Mutter kam ganz aufgeregt dazu gelaufen. „Himmel
was ist passiert, was brennt denn hier?“ Arsi: „Radu´s Kuchen!“ Alle mussten
lachen, nur Radu war die Sache sichtlich peinlich. Wir halfen ihm die Küche
sauber zu machen und backten einen neuen Kuchen. Als der Kuchen fast alle
war, , sahen sich Dan und Arsi an. Sie griffen beide zu und machten das
einzigste Stück kaputt. Dan: „Schön gemacht Arsi, wegen dir verhungere ich
jetzt!“ – Arsi: „Du verhungerst? Was ist mit mir?“ Radu nahm in jede Hand
ein Stück Kuchen und grinste uns Mädels ganz frech an. Oje, dachte ich.
Während die anderen beiden stritten, warf Radu die Stücken in ihre
Gesichter. Die beiden waren sofort still und sahen ihn sauer an. Wir drei
mussten lachen. Dan und Arsi nahmen auch Kuchen und zielten beide auf Radu.
Chrissy und ich verschwanden unter einem Lachanfall. Als wir zurück kamen,
traf uns der Schlag! Chrissy: „ Wie kann man mit einem Stück Kuchen so viel
Dreck machen?“ Die ganze Küche und die Jungs waren von oben bis unten
vollgeschmiert. Ich ging lachend zu Dan und machte ihm mit meinem Finger
etwas aus dem Gesicht und lutschte es ab. „Mmm, du schmeckst nicht schlecht!
“ – Er sah mich herrausfordernt an: „Hast du etwa was anderes erwartet?“ Er
wischte mir mit seiner von Kuchen verschmattertend Hand durch mein Gesicht.
„Iiiih“ Alle lachten jetzt natürlich über mich! Arsi: „Einer von uns ist
noch sauber!“ Radu: „Was können wir da nur tun?“ Chrissy: „Jungs ich warne
euch! Wagt ja nich auch nur dran zu denken!“ Zu spät Arsi und Radu hatten
ihre Hände schon an ihr sauber gemacht! Wir gingen nacheinander ins Bad, um
uns sauber zu machen. Dan kam mit mir mit. Er wischte mir mein Gesicht
sauber und ich half ihm auch. Dann fing er an mich leidenschaftlich zu
küssen. Ich musste ihn wegdrücken, sonst hätten wir wahrscheinlich nicht von
einander lassen können J. Er sah mich an. Ich gab ihm zur Aufmunterung einen
kurzen Kuss. Da lächelte er wieder ganz süß. Als die anderen sauber waren,
waren wir wieder dabei die Küche zu schruppen. Radu´s Vater: Na, euch macht
das sauber machen wohl Spaß, ihr könnt in der Stube gleich weiter machen und
die Putzfrauen, die wir für den Saal nach der Feier bestellt haben, brauchen
wir jetzt ja auch nicht mehr!“ Er grinste uns an. Radu: „Unternimm ja
nichts, was dir später leid tun wird.“ – Radu´s Vater: „Ich werde am besten
sofort anrufen!“ Radu schiss einen nassen Schwamm nach ihm. Er war aber
schneller. Ich sah Dan glücklich an. Die Ruhe wurde plötzlich durch Arsi´s
Handy gestört. Er laß die SMS. Er fing an sich wie ein kleines Kind zu
freuen. Alle starrten ihn an. Arsi: „Das war Stefi sie will mich morgen
treffen!“ Meine Güte war das ein Stressiger Tag. Chrissy: „So morgen geht’s
dann richtig los, da kommen die ersten Gäste, dann wird’s langsam ernst!“
Radu und Chrissy sahen sich verliebt an und mussten sich erst mal küssen.
Dan nahm mich von hinten in den Arm. Arsi, Dan und ich ließen die beiden in
der Küche. Arsi verabschiedete sich von uns. Er wollte morgen ausgeschlafen
für Stefie sein. Dan schlief die Nacht natürlich bei mir. Teil4 Total
vergessen
Als Dan und ich eine Weile gekuschelt hatten, nachdem wir aufgewacht waren,
gingen wir in die Küche. Dort stand Chrissy ganz bleich. Ich „Oh Gott was
ist denn mit dir los?“ – Chrissy: „Du Lore es sind noch genau zwei Wochen.
– Ich: „Ja und?“ – Chrissy: „Weißt du was wir vergessen haben?“ Ich
überlegte ne Weile, dann fiel es mir ein. Ich: „Oh Shit“ Dan: „Was habt ihr
denn vergessen?“ Beide „Das Hochzeitskleid!“ Dan sah uns geschockt an „Ihr
habt das Kleid vergessen? Los schnell ich fahr euch zum Laden, das muss
jetzt so schnell wie möglich gehen.“ Wir rannten also zum Auto und Dan fuhr
uns hin. Nach ungefähr 6 Stunden kamen Chrissy und ich wieder aus dem Laden.
Dan sah etwas sauer aus. Chrissy: „Tut uns echt leid, dass du so lange
warten musstest.“ – Dan: „Naja das war ja wenigstens wichtig. Radu und Arsi
haben angerufen. Radu hat sich Sorgen gemacht, weil wir nichts hinterlassen
haben und ihr eure Handy nicht bei hattet. Arsi bringt heute seine Stefie
mit, eigentlich müssten die jetzt auch schon da sein.“ Dan hatte immer noch
einen eigenartigen Unterton. Ich nahm ihn in den Arm und küsste ihn. Ich:
„Jetzt sei doch nicht sauer. Wir fahren doch jetzt wieder zurück.“ Er
knuddelte mich durch. Dann fuhren wir zurück. Radu, Arsi und Jenny warteten
schon auf uns. Radu nahm sofort Chrissy in den Arm: „Ich hab mir solche
Sorgen um dich gemacht, du darfst nie wieder so weglaufen.“ – Chrissy: „Oh,
süßer das tut mir leid, das hab ich nicht gemacht um dich zu ärgern, aber
wir mussten noch was erledigen. Ich lauf auch nie wieder weg!“ Die beiden
küssten sich. Arsi stellte uns dann Stefie vor und zwinkerte mir zu. Sie war
total nett. Dann kamen Radu´s Eltern mit Autos. Sie haben Gäste vom Bahnhof
abgeholt. Wir begrüßten sie alle und verzogen uns dann in mein Zimmer. Dan:
„Du Radu hast du was dagegen, wenn ich solange wie Lore hier ist, bei euch
einziehe? Ich könnte sie ja mit zu mir nehmen, aber ich glaube damit ist
Chrissy nicht einverstanden.“ Chrissy: „Bestimmt nicht.“ Radu: „Ist mir
egal, da musst du Lore fragen.“ Ich: „Das muss ich mir aber noch ganz stark
überlegen.“ Dan kitzelte mich durch. Arsi: „Siehst du Dan sie will dich
nicht haben.“ Dan nahm ein Kissen und warf es nach Arsi, blöderweise traf er
Radu, der gerade intensiv mit Chrissy knutschte. Radu: „Geht´s noch, was hab
ich dir getan?“ Dan: „Tut mir leid, ich wollte jemand anderen treffen.“
Arsi: „Da sieht man´s mal wieder, du bekommst nichts auf die Reihe nicht mal
treffen kannst du.“ Die drei gingen (natürlich nur aus Spaß) auf einander
los. Wir Girls mussten uns in Sicherheit bringen, damit wir nicht auch noch
was abbekommen. Dann kam Radu´s Mum rein. „Was macht ihr denn für einen
Krach, die Lampe fällt unten fast runter.“ Die drei sahen hoch und hatten
sich ineinander verheddert. Wir mussten voll los grölen. Die nächsten Tage
liefen so ab. Chrissy musste jeden Morgen kotzen und den restlichen Tag
hatten wir einfach nur Spaß. Dann sollte Anne kommen, die die die Pferde
mitbringen sollte. Ich ging zu Dan, „wo sollen wir die Tiere denn lassen?
- Dan: „Darum hab ich mich gekümmert, mach die keine Sorgen, Sein Dad klärt
das, wir müssen bloß Radu und Chrissy heute von hier fernhalten. Wir gingen
also zu den beiden und machten ihnen den Vorschlag den Tag mal alleine zu
verbringen. Sie fanden den Vorschlag zum Glück toll und verschwanden. Ein
paar Stunden später standen wir am Flughafen, da kam sie mit ein paar
anderen Freunden von uns. „Hi wie geht’s euch?“ – „Gut und dir?“ – „Es
könnte nicht besser sein.“ Und grinste zu dan der natürlich kein Wort
verstand. Dann redeten alle auf rumänisch. Sie begrüßten Dan und stellten
sich alle vor. Dan: „Wo sind denn die Pferde?“ – Anne: „Na die müssen wir
auf der anderen Seite vom Gebäude abholen, die werden aus dem Hinterausgang
gebracht.“ Wir holten die Pferde also ab und fuhren los. Dan´s Vater nahm
zwei mit in sein Auto und brachte die Pferdewaagen weg und Dan und ich
nahmen drei mit. Am Haus wieder angekommen begann eine große knuddelrunde.
Kurze Zeit später kammen dann die anderen auch und die nächste knuddelrunde
startete. Nachdem jeder jeden vorgestellt war nahm Dan mich an die Hand und
wir verzogen uns heimlich. Dan fuhr mich zu ihm nach Hause. Bei ihm im
Wohnzimmer. Ich: „Was sollte denn die Entführung?“ Dan drückte mich an die
Wand und begann mich leidenschaftlich zu küssen, dass wurde immer fordender,
bis wir bei ihm im Bett landeten............ J Wir lagen noch ne ganze Weile
im Bett und kuschelten miteinander. Dan sah mich zufrieden an und ich
lächelte zurück. Bis dann Dan´s Handy klingelte und natürlich die anderen
machten sich wiedermal Sorgen um uns. Wir versprachen gleich zu kommen. Dan
sah mich an als würde er mich bitten nicht zu den anderen zu gehen. Ich:
Doch wir müssen wieder zurück die anderen warten auf uns.“ Er sah mich noch
niedlicher und bittend an. „Ok aber nur noch ganz kurz.“ Wir nahmen uns
wieder in den Arm und kuschelten noch kurz. Naja was heißt kurz, wir sind
nach etwa 5 Stunden angekommen. Chrissy kam uns entgegen, es war schon
dunkel geworden. „Mensch wo wart ihr denn ich hab mir solche Sorgen gemacht.
“ Ich: „Sorry, Dan hat mich entführt.“ Sagte ich ihr auf deutsch. Sie sagte
nur „aha“ und grinste uns an. Teil5 Tag der Hochzeit mit vielen
Überraschungen
Am nächsten morgen, waren fast alle schon in der Küche, bis auf Chrissy und
Radu. Arsi kam auch schon ziemlich früh mit Stefie, Arsi: Hey Leute, ratet
mal was es neues gibt, der Typ dem der Saal gehört hat angerufen und gesagt
das wir nun doch die Wand bemalen dürfen.“ Ich: „Das ist nicht dein ernst,
ich habe nur noch genau drei Tage um alles zu bemalen, dass schaffe ich
nie!!!!!!!!! Allerhöchstens wenn ich Tag und Nacht dran arbeite, aber das
würde auffallen.“ Dan: „Nicht wenn wir ihnen erzählen, das wir beide für
drei Tage einen Ausflug machen.“ Anne: „Na, da wird Chrissy nicht begeistert
von sein.“ Und so war es auch, sie war richtig sauer als wir es ihr und Radu
erzählten. Radu aber meinte zu Chrissy: „Lass sie doch gehen, sie werden
nicht immer die Zeit haben so oft
zusammen zu sein.“ Chrissy´s Stimmung besserte sich dann wieder und
wünschte uns dann doch viel Spaß. Also kam es so, dass in der Zwischenzeit
die anderen die Farben und so in Dan´s Auto verstauten. Wir verabschiedeten
uns und fuhren los, Richtung Saal. Dan half mir so gut er konnte, wir saßen
bis spät in die Nacht da und fuhren um 5.00 Uhr wieder hin. Am dritten Tag
waren wir dann fertig. Dan: „Man, ich bin völlig fertig, es ist jetzt
Mittag, wollen wir was essen gehen und dann schlafen?“ Er nahm mich ganz
fest in den Arm und küsste mich. Ich: „Ja ich glaube nicht, das es gut
kommt, wenn wir morgen völlig verschlafen auf der Hochzeit ankommen.“ Also
fuhren wir essen und dann zu Dan. Auf einmal wurde mir schlecht, ich musste
mich übergeben. Dan: „Am besten ich fahre, dich zum Arzt du siehst gar nicht
gut aus.“ – Ich: „Nein nicht nötig, das is nur der Stress und vielleicht hab
ich das essen nicht vertragen.“ Da es mir nach ner Weile noch nicht besser
ging, schleifte er mich zum Arzt. Nach der Untersuchung, kam ich
kreidebleich aus dem Zimmer, inzwischen waren Arsi und Sefie auch da, Dan
hatte sie angerufen. Dan: „Und was ist?“ Stefie: „Meine Güte du siehst ja
scheiße aus, was hat er denn gesagt?“ Ich ließ mich in einen Stuhl fallen
und fing an zu heulen. Dan nahm mich in den Arm und fing selbst fast an,
weil ich nicht redete. Ich sagte dann ganz aufgelöst und leise: „Ich bin
schwanger.“ Arsi blieb der Mund offen stehen. Dan: „Was? A...a..aber das
kann nicht sein, ich meine wir haben doch...“ Er nahm meinen Kopf in meine
Hände und sah mich geschockt an. Ich bekam ein super schlechtes Gewissen.
„Es tut mir leid, ich wollte das nich ehrlich!“ Arsi: „Hey Dan, gib ihr
nicht die Schuld.“ Dan nahm mich in den Arm und flüsterte mir zu: „Das
schaffen wir versprochen, das schaffen wir.“ Stefie musste erst mal zu Arsi
gehen und ihn umarmen. Wir fuhren dann zurück zu unserem Hochzeitspärchen,
oder besser gesagt fast Hochzeitspärchen. Radu kam zu mir und fragte besorgt
was los sei, warum ich so verheulet aussah. Dan: „Das erzählen wir euch
gleich.“ Alle saßen nun in der Stube und umringten uns. Ich: Tja Chrissy,
ich glaub mir müssen uns ab jetzt das Klo morgens teilen. Chrissy: Wieso das
verstehe ich nicht. Dan kam zu mir und grinste voll fett. Ich: Ich bin
schwanger! Allen stockte der Atem. Chrissy kam auf mich zu und sah etwas
sauer aus. Sie zog mich aus der Stube in mein Zimmer. Sie schrie mich an:
Bist du wahnsinnig, ihr kennt euch grade mal einen Monat und du bist schon
schwanger? Könnt ihr nicht aufpassen? Was ist wenn ihr euch nun doch in
einander getäuscht habt, du stehst dann alleine mit einem Baby da, ist dir
das überhaupt bewusst? Ich: Chrissy hör mir zu, das war doch nicht mit
absicht, außerdem hat mir Dan versichert, dass er mir helfen wird und wir
das zusammen durchstehen werden. Chrissy schrie mich weiter an. Ich fing wie
ne bekloppte an zu heulen und bekam Bauchkrämpfe. Chrissy bemerkte das gar
nicht. Dann kamen endlich Stefie und die Jungs rein. Dan: Lore was ist mit
dir, was hast du? Chrissy verstummte. Dan schrie sie an: Wieso schreist du
sie so an, sie ist nicht allein dran schuld. Außerdem müsstest du doch am
besten wissen das stress bei Schwangerschaft nicht gut ist! Chrissy begann
zu weinen. Dan trug mich zu seinem Auto und fuhr mich zum Arzt.
Als die anderen im Krankenhaus ankam saß Dan völlig fertig auf dem Flur.
Chrissy ging zu ihm und umarmte ihn. Chrissy: Es tut mir leid. Dan: Ich
weiß. Stefie: und weißt du schon was mit ihr ist? Dan: nein der Arzt ist
noch bei ihr. In diesem Moment kam er aus dem Zimmer. Alle: Und? Arzt: Alles
in Ordnung, es war nicht das Baby gewesen, sie hatte nur was falsches
gegessen. In einer Halben Stunde darf sie wieder raus. Dan: Darf ich zu ihr?
Arzt: aber natürlich. Alle stürmten ins Zimmer wo ich drin lag. Dan gab mir
sofort einen Kuss. Chrissy: Tut mir leid Lore , das habe ich nicht gewollt,
ich habe mir nur solche Sorgen um dich gemacht. Ich: Ich weiß Chrissy, ich
bin dir nicht böse. Wir knuddelten uns durch. Arsi: Mensch Leute wir haben
nur noch zwei Stunden bis zur Hochzeit. Radu und Chrissy wurden ganz bleich.
Stefie los schnell fahren wir zu euch, ich helf dir Chrissy. Arsi: Ich komm
auch mit. Radu: kommt ihr beide klar? Dan: Klar macht bloß das ihr wegkommt.
Als sie weg waren küssten wir uns, er nahm mich in den Arm. Dan: Und wie
geht’s dir, ich meine euch? Ich grinste ihn an: Alles in Ordnung. Lass uns
auch los wir müssen uns noch umziehen. Dan: bist du sicher das du das
packst? Ich : Ja ich denke schon. Wir fuhren also zu Radu´s Haus zogen uns
um und gingen in die Stube zu den anderen. Stefie kam ganz aufgelöst an,
Lore du musst mir unbedingt bei meinem Kleid helfen! Arsi: Warum darf ich
dir nicht helfen? Ich: Damit du nicht auf falsche Gedanken kommst. Wir haben
nicht mehr so viel Zeit. Er sah mich sauer an. Stefie ging zu ihm und gab
ihm nen Kuss: sei nicht böse. Arsi: Bin ich nicht. Sie nahmen sich in den
arm. Ich: Siehst du Arsi genau das mein ich, wir hätten das Kleid jetzt
schon fast an. Ich sah ihn frech an und Stefie begann zu lachen. Wir gingen
in mein Zimmer und ich half ihr. Als wir runterkamen fuhren wir auch gleich
los. Teil6 Die Hochzeit
Chrissy war ganz aus dem Häuschen und Radu bestimmt auch. Stefie und ich
versuchten sie ein wenig zu beruhigen, was aber nicht ganz klappte. Naja,
die Trauung war total schön. Den Brautstrauß fing aus Versehen Radu´s Oma,
na ja was solls, konnten sich die Mädels halt nicht streiten. Die Feier war
total schön, Arsi turtelte die ganze Zeit mit seiner Stefie rum, die beiden
sahen so süß aus! Dan und ich taten es ihnen gleich, oder wir tanzten, boah
ich hätte nicht gedacht das er so geil tanzen kann. Ich: Dan, Dan.. lass uns
ne Pause machen. Dan: Kannst du etwa nicht mehr? Ich: Ne ich bin völlig
fertig. Dan: Na ok ausnahmsweise. Er nahm mich hoch und trug mich zum Tisch.
Übrigens kamen ständig Leute zu mir und gratulierten mir für das Bild, ich
sagte aber immer dazu das mein süßer Dan mir dabei geholfen hat. Das mochte
er überhaupt nicht, na ja noch ein Grund mehr das zu sagen. Radu: Lore, das
du das in dem kurzen Zeitraum noch gemacht hast find ich total klasse von
dir. Ich: Hey, nichts zu danken. Stefie: Sagt mal ihr beiden werdenden
Muttis wie wollt ihr eure Babys eigentlich nennen? Ich: Ich habe keine
Ahnung, aber Dan hat schon einen Namen geäußert, wie hieß der noch mal? Dan:
Lilia, wärst du denn damit einverstanden? Er sah mich so bettelnd an, total
süß! Ich: Du magst den Namen oder? Ok einverstanden, Lilia, das ist ein
hübscher Name! Dan hatte Tränen in den Augen, ich nahm ihn in den Arm und
wir küssten uns. Arsi: und wenn es ein Junge wird? Dan: das wird kein Junge,
das hab ich im Gefühl. Er nahm mich wieder in den Arm. Derweilen die
Anderen: Stefie: und du Chrissy? Chrissy: Naja wir haben es so gemacht, wenn
es ein Junge wird dann gibt Radu den Namen und wenn es ein Mädchen wird dann
geb ich den Namen. Arsi: Habt ihr da schon Namen im Hinterkopf? Radu: Ich
dachte da an Alin, bist du damit einverstanden? Chrissy: Klar, solange ich
den Namen aussprechen kann. Alle lachten. Ich: wie soll es heißen wenn es
ein Mädchen wird? Chrissy: Juliana, ok? Radu: ja. Plötzlich ging das Licht
aus. Arsi: Oh nee Stromausfall. Radu: Muss das gerade jetzt passieren? Ich
klammerte mich an Dan. Dan: Hey Süße, was hast du? Ich: Ich habe totale
Angst im dunkeln!! Dan nahm mich auf den Schoß und tröstete mich. Arsi: Los
Jungs lasst uns nachsehen, ob wir das defekte reparieren können. Dan: Willst
du mitkommen, oder bleibst du hier. Ich: Ich komme mit dir, ich habe zu viel
Angst hier zu bleiben. Stefie und Chrissy: Wir bleiben hier, ok? Also gingen
wir vier los, Dan wich mir nicht von der Seite, wofür ich ihn sehr dankbar
war. Radu und Arsi fummelten am Sicherungskasten rum und Dan machte mit
seinem Feuerzeug licht. Ich bilde mir wenn ich angst habe manchmal irgendwas
ein was eigentlich gar nicht da ist. Aber ich war mir ganz sicher, das dort
jemand geflüstert hat. Ich flüsterte das Dan ins Ohr. Dan leise: Ich habe
nichts gehört. Auf einmal Radu: Seit mal leise, ich habe irgendwas gehört.
Ich: siehst du hab ich doch gesagt. Dan nahm mich ganz fest in den Arm, ich
begann an zu zittern. Dank Arsi ging dann auch wieder das Licht an. Und
natürlich wer hatte sich in der Dunkelheit versteckt? Chrissy´s Ex und sein
bester Kumpel. Als sie uns sahen wollten sie weglaufen. Ich rief noch zu
Dan, Radu und Arsi: Das is Chrissy´s Ex!! Sie rannten ihnen hinterher. Ich
ging völlig verstört zu den anderen zurück. Dort wurde ich von sehr vielen
Leuten umringt. Stefie: Wo hast du die Jungs gelassen? Ich: Chrissy, weißt
du wer an dem Stromausfall schuld war? Dein Ex is hier, die Jungs sind ihm
nachgelaufen. Chrissy musste sich hinsetzten. Ich nahm sie in den Arm. Eine
halbe Stunde später kamen sie dann wieder, im Schleptau die beiden anderen.
Alle waren total aus dem Häuschen. Dan hatte eine riesige Platzwunde am
Kopf, Radu ein blues Auge, Arsi eine aufgeplatzte Lippe, Der Kumpel von dem
Ex eine angebrochene Nase und der Ex von Chrissy hatte alles zusammen, Radu
ist übelstig auf ihn losgegangen. Radu´s Eltern holten die Polizei und die
beiden bekamen eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch und mussten Moldawien
verlassen. In der Zwischenzeit Verarzteten die drei Jungs. Die Feier nahm
dann wieder seinen Lauf. Um 7 Uhr gingen wir dann nach Hause. Radu trug noch
seine Braut über die Schwelle und Dan ließ es sich nicht nehmen mit mir das
gleiche zu tun. Radu´s Eltern, unsere Freunde, ...., lachten Tränen, da die
Jungs eh nicht mehr so gerade gehen konnten, wir eckten überall an. Ich: Dan
aber die Treppe gehe ich allein hoch. Dan lallent: Wieso denn ich schaff das
noch. Das ließen aber Radu´s Eltern zum Glück nicht zu. Oben im Bett,
passierte das was passieren musste, trotz Alkohol..........J na ja
Teil7 Die letzten Tage.
Am nächsten morgen ging ich ohne Dan in die Küche, alle schliefen noch,
außer Radu und Chrissy. Gut Morgen, Sie strahlten mich beide an. Radu: Was
hast du, du guckst so eigenartig. Lore: Dan und Arsi haben gestern
miteinander über mich und Stefie gesprochen. Und als Dan und ich gestern
noch etwas kuschelten fragte er mich, ob ich ihn im nächsten Sommer heiraten
will. Arsi will Stefie auch schon fragen. Chrissy: Was? Und was hast du
gesagt? Ich: Ich habe ja gesagt. Ich musste mich hinsetzen. Radu: Was hast
du jetzt für ein Gefühl? Ich: keine Ahnung. Radu: liebst du Dan? Ich : Ich
liebe ihn über alles !!! Ich dachte ich sterbe, als ich ihn gestern mit der
Platzwunde gesehen habe. Da kam Dan in die Küche, er sah mich erwartungsvoll
an. Dan: Und? Bist du immer noch einverstanden? Er kniete sich vor mich.
Dan: Ich weiß das es etwas früh ist, aber hiermit frage ich dich noch mal,
Willst du mich heiraten? Chrissy, Dan und Radu sahen mich wartend an. Mir
liefen Tränen übers Gesicht, Freudentränen. Ich: Ja ich will dich Heiraten.
Dan küsste mich und nahm mich dann in den Arm. Radu und Chrissy
beglücktwünschten uns. Mir liefen immer noch die Tränen. Dan: Was hast du?
Ich: Ich dachte du hättest das nur gesagt, weil du gestern so betrunken
warst, ich habe so gehofft das du es ernst meinst! Er nahm mich wieder ganz
fest in den Arm und knuddelte mich durch. Chrissy fing auch an zu weinen,
wir haben uns schon immer gegenseitig mit lachen oder mit weinen angesteckt.
Kurz nachdem wir uns beruhigten kamen Stefie und Arsi. Arsi: Ich muss mal
für kleine Jungs. Stefie setzte sich an den Tisch ohne was zu sagen. Sie sah
geschockt durch die Rund, dann sagte sie : Er will mich heiraten. Er hat
mich gestern und heute morgen gefragt. Wir mussten alle grinsen. Dan: Und
was hast du gesagt? Stefie: (kurze Pause) Ich hab ja gesagt. Sie sah aus,
als würde sie das selber nicht glauben. Wir mussten bei diesem Anblick
lachen. Arsi kam nun auch in die Küche und sagte: Bei mir hats geklappt und
bei dir Dan? Es saß da mit nem lächeln das zu sagen versuchte „Hast du etwa
was anderes erwartet?“ Dan: natürlich. Der Abschied am nächsten Tag fiel
allen schwer, ich heulte rotz und Wasser. Aber wir wollten uns ganz oft
besuchen. Und außerdem heiraten wir im Sommer.
Teil8 Babyboom
Ich war nun seit drei Monaten bei Dan, der Tag der Trauung schritt immer
näher. Stefie, Chrissy, Arsi und ich gingen Hochzeitskleider kaufen. Das war
gar nicht so leicht mit meiner großen Kugel. Achso, das habe ich total
vergessen zu erzählen, Stefie ist im 4. Monat. Ja ob ihr das nun glaubt oder
nicht, es ist so. Arsi war der Meinung, wenn Radu und Dan Papa werden, dann
muss er auch. Nach ungefähr 6 Stunden hatten wir dann zwei super hüpsche
ausgesucht.
Bei Chrissy und Radu angekommen. Ich: Man jetzt gibt es bald ne neue Band.
1-Zone! Zwar mit Mädchen drin, aber egal. Alle lachten. Dan wollte mal
wieder einkaufen gehen und zwar nicht irgendwas, sonder Spielzeug für das
Baby. Radu und Arsi fanden die Idee voll cool, sie waren richtig begeistert,
also schliffen sie Stefie, Chrissy und mich zu nem Laden, wo es relativ
teures Spielzeug gab. Radu. Hier gehen nur die finanziell höher gestellten
hin, früher wollte ich hier immer rein. Dan ja hätte nich gedacht das ich
hier und dann noch wegen Spielzeug einkaufen gehe. Chrissy und Ich mussten
uns nach ner Weile hinsetzten, Stefie gesellte sich zu uns. Stefie: hätte
nicht gedacht, das einkaufen so anstrengend sein kann. Chrissy: stimmt seht
euch mal die drei an die sind ganz hin und weg von den Sachen, ich glaube
wir müssen für die auch Spielsachen kaufen. Ich: da hast du recht, sonst
streiten sich die Kinder nachher ständig mit ihnen. Wir mussten alle drei
voll lachen. Die Jungs kamen neugierig angelaufen. Dan: Worüber lacht ihr
denn? Da mussten wir noch mehr feiern! Bis Chrissy plötzlich übelstige
Bauchschmerzen bekam, kurz danach waren sie wieder weg. Radu: Chrissy was
hast du? Chrissy war total bleich geworden. Dann bekam sie wieder Krämpfe.
Stefie: Leute ich glaub es geht los! Plötzlich waren alle total aus dem
Häuschen, Radu, Arsi und Dan halfen Chrissy ins Auto. Stefie blieb bei mir.
Dan kam kurze Zeit später wieder rein und sagte: Stefie fahr du mit, ich
bleib bei Lore. Gesagt getan. Also fuhren Radu, Chrissy, Arsi und Stefie ins
Krankenhaus und Dan blieb mit mir in dem Laden, denn mir hat die Aufregung
auch nicht gerade gut getan. Dan: Alles in Ordnung bei dir? Er war total
besorgt und nahm mich in den Arm. Ich: Ja mach dir keine Sorgen das ist
gleich wieder vorbei. Sag was meinst du bekommt Chrissy, ein Mädchen oder
einen Jungen? Dan: keine Ahnung ihr Bauch war aber ziemlich dolle dick, man
sagt ja das es dann ein Junge wird. Wir blieben noch 10min sitzen und
fuhren dann den anderen hinterher. Dort angekommen, saßen Stefie und Arsi
total aufgelöst auf dem Flur. Dan: wo ist Radu, oder geht’s etwa wirklich
schon los? Arsi: Ja Chrissy ist im Kreissaal und Radu ist bei ihr. Da kam
Radu, er war völlig durcheinander: Lore, Chrissy will das du auch dabei
bist. Ich gab Dan noch einen Kuss und ging mit Radu zu Chrissy, die schon
ganz schlimme Wehen hatte. Ich: Hey Süße du schaffst das, mach dir keine
Sorgen. Radu und ich hielten ihre Hände, bei der Geburt. Bevor das Kind
draußen war sagte Radu: Mir ist schwindelig. Und bums war er weg. Chrissy:
Wo ist Radu? Ich: Dem geht’s gut der schläft.... Chrissy bekam ein leichtes
lächeln auf die Lippen. Als das Kind auf der Welt war sagte der Arzt. Da
kommt noch eins, immer weiter pressen. Chrissy: NOCH EINS? Es dauerte eine
Weile bis es draußen war. Nach endlosen 6 Stunden standen wir alle an
Chrissy´s Bett und bestaunten die Babys. Da wachte Radu, der neben ihr in
einem Bett lag auf. Alle grinsten ihn an. Er ging sofort zu Chrissy und sie
küssten sich. Ich: Mensch Radu du hast vielleicht was verpasst. Radu: Wieso,
ist irgendwas passiert. Chrissy: Nun ja passiert ist schon was, was ganz
tolles, sie deutete auf das Baby was auf ihrem Arm war und auf das was
Stefie gerade hatte. Bums, da lag er wieder. Wir mussten alle lachen. Arsi
und Dan hieften ihn wieder auf´s Bett. Nach 5min wachte er wieder auf und
ging erneut zu Chrissy. Stefie stand auf undbot Radu ihren Platz an, nich
das er noch mal flöten geht. Da saßen sie nun, Radu und Chrissy
überglücklich mit ihren Kindern Alin und Juliana, total süß! Dan: Ihr Frauen
funktioniert echt wie Wundertüten, man weiß nie was raus kommt. Wieder
mussten alle lachen. Ich: Du Dan was machen wir wenn ich auch Zwillinge
bekomme? Dan: Du bekommst keine Zwillinge du bekommst ein Mädchen! Ich
lachend: Woher willst du das denn wissen, ich weiß wir wollten eine
Überraschung drauß machen, aber wollen wir nicht doch vorher schon gucken?
Dan: Nein, das brauchen wir nicht, du bekommst ein Mädel! Arsi: Du bist
unmöglich. Dan: Wieso denn? Arsi: Willst du Hellseher spielen? Deine Augen
will ich sehen, wenn es doch zwei werden! Die beiden gifteten sich an. Das
sah echt komisch aus! Dan sah mich aufeinmal ganz komisch an. Ich: Was ist?
Dan: Ich hoffe echt, du bekommst das Baby vor der Hochzeit. Chrissy: Wieso
das denn. Dan: Weißt du überhaupt wie schwer die beiden zusammen sind? Ich:
Oh...Rüpel! Dan: Tut mir leid, das war nicht so gemeint. Er gab mir einen
Kuss. Nach drei Tagen durfte sie wieder gehen. Alle waren total verliebt in
die Babys. Bei Dan zu Hause, saß ich auf der Terrasse um etwas Luft zu
schnappen. Dan kam zu mir. Dan: Wie geht’s dir? Ich: Ich bekomme ein Baby
und werde den Mann meiner Träume heiraten, besser kann´s mir gar nicht
gehen. Ich sah Dan überglücklich an, er hatte Freudentränen in den Augen,
wie süß, Wir nahmen uns in den Arm.
Teil9 Ein Tag vor der Hochzeit
Dan hat mich aus den organisatorischen Sachen, so weit es geht rausgehalten.
Ich war ihm sehr dankbar. Ich saß bei Chrissy und hatte ein Baby auf dem
Schoß. Radu und Dan waren weg gefahren. Chrissy: Was hast du, du siehst so
traurig aus, hast du irgendwas? Ich: nein alles in bester Ordnung! Chrissy:
Jetzt sag schon, du hast irgendwas. Hast du Schmerzen, oder hast du dich
etwa mit Dan gestritten? Ich: Nein ich habe keine Schmerzen und ich habe
mich auch nicht mit Dan gestritten. Es ist nur, ich habe Angst, Angst, das
was mit dem Baby ist oder das was bei der Geburt schief geht, ich weiß nicht
woher ich diese Gefühle habe, aber sie sind da. Chrissy nahm mich in den
Arm. : Du brauchst keine Angst zu haben, bei mir hat doch auch alles
geklappt, wieso sollte es bei dir anders sein. Ich hatte kurz vor der Geburt
auch solche Gedanken und habe es Radu erzählt. Sag es Dan, er wird dir
helfen, ganz bestimmt. Mir liefen ein paar Tränen über das Gesicht. Radu und
Dan kamen gut gelaunt ins Zimmer. Dan: Was ist passiert, warum weinst du.
Chrissy lächelte: Erzähls ihm, dann wird alles gut! Radu kommst du mit, ich
muss die beiden stillen. Radu: Klar doch. Ich übergab Radu den süßen Alin.
Dan nahm mich in die Arme. Dan: Was ist los, was hast du? Ich: Ich habe
etwas Angst, das das Baby krank ist und das bei der Geburt nicht alles glatt
läuft. Dan: Hey, du brauchst keine Angst haben, alles wird gut verlaufen und
die Kleine wird kerngesund sein!!! Ich lehnte mich an ihn. Dan: freust du
dich auf morgen? Ich: Ja das tue ich. Wir knutschten ne Weile rum und fuhren
dann zu Dan. Meine Eltern waren natürlich auch schon da, die sind die ganze
Zeit mit Dans Eltern unterwegs, da haben sich echt welche gefunden.
Teil10 Tolles Hochzeitsgeschenk!!!!!!!!
Alle waren total aus dem Häuschen 3 Stunden noch. Stefie und ich waren bei
Chrissy dabei unsere Kleider anzuziehen. Ich stand vor dem Spiegel und war
total unzufrieden. Ich: Ich sehe aus wie eine Tonne in weiß gestrichen!!!
Chrissy: Nein das stimmt nicht, du siehst total niedlich mit dem Babybauch
aus. Ich: das sagst du doch nur so. Stefie: nein, ganz im ernst du siehst
ganz hübsch aus! Außerdem ist in dem Bauch euer Kind, das kann gar nicht
schlecht aussehen. Chrissy: und Dan liebt dich egal wie du aussiehst. Meine
Stimmung besserte sich etwas. Als wir komplett fertig waren fuhren wir zur
Kirche. Wir waren total aufgeregt. Wir schritten hinein und Dan und Arsi
warteten voll nervös auf uns. Die Trauung war herrlich. Dieses mal fingen
zwei junge Mädels die Sträuße. Auf einmal krümmte ich mich vor Schmerzen.
Dan: Lore was hast du. Chrissy, Radu, Arsi und Stefie kamen auch dazu. Ich:
Meine Fruchtblase ist geplatzt. Dan: Ausgerechnet jetzt? Wieder war total
der Wuling angesagt. Wir fuhren ins Krankenhaus und mein Gott hatte das Baby
es eilig. Chrissy und Dan waren natürlich dabei. Um mein Bett standen
Menschenmassen. Nacheinander fuhren sie aber wieder zur Feier zurück. Bis
Dan und ich allein waren. Dan: Darf ich die Kleine mal nehmen? Ich:
Natürlich, das ist dein Kind. Er sah so süß aus mit der kleinen Lilia auf
dem Arm. Ich konnte nicht anders als sie beide zu küssen. Die Feier fand
ohne uns statt, es kamen aber immer wieder welche zu uns. Spät am Abend
kamen dann wieder Arsi, Stefie, Radu und Chrissy ins Krankenhaus. Dan: Seht
ihr ich hatte Recht, es ist ein Mädchen und sie ist kerngesund. Stefie: und
süß ist sie auch. Arsi: vielleicht versuchst du es bei Stefie auch mal
rauszukriegen was es wird. Sie will ja keine Untersuchung deshalb machen.
Alle mussten lachen. Stefie und Arsi nahmen sich in den Arm und knuddelten
sich durch. Nach ner stunde sagten sie dann das sie nach Hause gehen. Dan
rief ihnen hinterher: Viel Spaß bei der Hochzeitsnacht! Arsi grinste bis
über beide Backen. Radu und Chrissy gingen dann auch bald. Nach vier Tagen
durfte ich raus. In der ersten Nacht bei Dan wurde ich wach. Lilia brüllte
wie am Spieß. Ich wollte gerade aufstehen als... Dan: Bleib liegen, ich
kümmere mich um sie, du brauchst deinen schlaf! Und weg war er. Ich: Was?
Dann war sie ruhig. Ich war so neugierig das ich hinter ihm herging. Wie
süß, da saß er mit seiner Tochter auf dem Schoß und knuddelte sie durch. Ich
dachte: Jetzt weiß ich wie sich Chrissy gefühlt hat. Ich ging zu den beiden.
11Teil Ein paar Monate später
Wir gingen mal wieder alle spazieren Chrissy, Radu mit Alin und Juliana,
Dan und ich mit Lilia und Arsi und Stefie mit dickem Bauch. Es war total
schön! Wir lachten und alberten herum, keiner konnte es mehr abwarten, bis
das letzte Kind auch noch zur Welt kommt. Radu: Morgen müssen wir euch
allein lassen. Chrissy: wieso, das? Dan: Wir haben morgen einen Auftritt.
Stefie: Aber ihr fahrt doch nicht weit weg oder? Arsi: Nein keine Sorge, wir
bleiben sogar in der Stadt. Dan: Wenn ihr wollt könnt ihr ja mitkommen. Ich:
Ich glaub, das ist zu stressig für die Kinder und für Stefie. Dan: stimmt,
schade. Ich knuddelte ihn durch.
Also am nächsten Tag saßen wir alle bei Chrissy, bis die Jungs sich
verabschiedeten. Sie wurden wie Weltstars empfangen und bekamen ständig
Glückwünsche wegen, der Kinder und so, natürlich gab es auch einige, die
abfällige Bemerkungen gemacht haben, aber egal. Nach ihrem Auftritt, waren
sie dort noch Gäste, halt in so´ner Livesendung für Interviews und so. Wir
sahen gespannt zu. Sie grüßten uns ständig und sagten, das sie uns ganz doll
lieb haben. Dann wie es kommen musste, bekam Stefie plötzlich ihre Wehen.
Wir wussten nicht so recht was wir tun sollten. Radu´s Vater brachte uns zum
Krankenhaus konnte aber leider nicht bleiben. In der Zeit wo sie in den
Wehen lag versuchte ich krampfhaft Arsi zu erreichen, der hatte aber sein
Handy aus. Chrissy: du kannst sie doch nicht in der Sendung anrufen. Ich:
doch kann ich, Arsi wird Vater! Chrissy: stimmt. Ich: er hat sein Handy aus,
und nu? Chrissy: ruf Dan an. Ich tat es und in der Sendung klingelte es, wie
peinlich, für Dan. Er drückte mich weg. Wobei ich gleich noch mal anrief. Er
entschuldigte sich hunderttausend mal und ging dann ran. Ich: Keine Fragen.
Gib mir sofort Arsi. Arsi: Ja was ist. Ich: komm sofort ins Krankenhaus, du
wirst Papa! Dann legte ich auf. Er saß mit offenen Mund auf dem Sofa. Radu:
was hast du? Arsi: das Baby ist unterwegs. Alle jubelten sofort los. Die
drei verabschiedeten sich, versprachen bald wieder zu kommen und fuhren ins
Krankenhaus. Ich: Arsi schnell Chrissy ist bei ihr. Die Geburt verlief
reibungslos. Nach drei Stunden, standen wieder alle am Bett, Arsi und Stefie
überglücklich mit ihrer Irina. Da kam der Arzt: Na ihr seid ja schon
Stammgäste bei uns, kommt ihr bald wieder? Alle mussten lachen. Chrissy:
Jetzt erst mal nich. Dan: Aber wir sind bestimmt nicht das letzte mal hier
gewesen. Ich lächelte ihn an. Die Jahre vergingen und Alin, Juliana, Irina
und Lilia wuchsen auf wie Geschwister. Ich blieb natürlich bei Dan in
Rumänien. Die vier kamen sogar in eine Klasse und machten ihren Abschluss.
So schön ging das Leben dann weiter, bis an ihr Ende.



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